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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.06.2017

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Hitze, Alleinsein, und andere Versuchungen sollen uns nicht vom Herrn weglocken.

Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

1. Petrus 4,12+13

Wir brauchen Trost, uns fehlt der Mut,
verschmachten in der heißen Glut.
Doch wahre Hilfe kann nur sein,
in der Gnade Gottes ganz allein.

Frage: Fürchten Sie sich vor Nöte und Prüfungen, die das Leben in der Nachfolge Jesu hie und da bringen könnte?

Tipp: Jeder, der Jesus nachfolgt, wird manchmal auch Schwierigkeiten, vielleicht auch Traurigkeit oder Unverständnis anderer Leute erleben. Lasst uns nicht beirren, Gottes Wort lehrt uns, Jesus treu zu bleiben. Wenn er in den Wolken wiederkommt um seine Gemeinde zu holen, wird er den Überwindern eine Siegeskrone geben.

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Querdenker

(25.07.2009)




Ich habe ein Faible für Querdenker. Das sind Menschen, die sich nicht an dem orientieren, was üblicherweise als gegeben, als unveränderlich und unumstößliche Erkenntnis hingenommen wird.

Natürlich muss man hier aufpassen: Auch Verführer und Phantasten sind „Querdenker“. Deshalb ist ein gesundes Maß an kritischem Verstand nach wie vor gefordert, denn wer leicht glaubt, wird leicht betrogen!

Ich selbst war schon immer ein Freund der Wissenschaft. Die Erkenntnis se, die hier zutage gefördert werden, wodurch sich unser Weltbild laufend ändert, sind faszinierend und machen mir Gott, als den Schöpfer und Erhalter aller Dinge, immer noch größer.

Dabei ist aber vor einer Wissenschaftsgläubigkeit zu warnen, bei der Gott ausgeklammert und die Wissenschaft absolut gesetzt wird. Die Menschen unterscheiden sich hier: Bei den einen festigt Wissenschaft den Atheismus und bei den anderen führt sie zum Lob Gottes.

Eine junge Kollegin erklärte mir einmal einen Sachverhalt, wobei sie mit leuchtenden Augen anfügte, „das ist wissenschaftlich erwiesen“. Ihr war abzuspüren, dass dies für sie die Garantie dafür war, dass es sich hier um eine absolute Wahrheit handelte.

Da ich keine Zeit hatte, mich auf eine Diskussion einzulassen, schmunzelte ich nur still vor mich hin, ohne ihren Glauben infrage zu stellen.

Wir dürfen nämlich nie vergessen, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis, so nutzbringend diese auch sein mag, immer nur das Ergebnis begrenzter menschlicher Erkenntnis ist.

Machen wir uns immer wieder klar, dass der Mensch das Denken nicht erfunden hat und die Kategorien innerhalb derer wir denken können, festgelegt sind.

Beim Blick auf Tiere erkennen wir deren geistige Grenzen. Wenn es um uns selbst geht, unterliegen wir einer eigentümlichen Betriebsblindheit. Dass wir in der gleichen Lage sind und hier ebenfalls eine Grenz haben, die nur etwas höher angesiedelt ist, wird leider immer wieder übersehen.

Und so sind wir in dem Irrglauben befangen, dass alle Dinge so beschaffen sein müssten, dass man sie verstehen kann, sie also ausgerechnet und das Volumen unseres Denk- und Erkenntnisapparates passen müssten.

Verräterisch ist hier die Aussage „das wissen wir noch nicht“, die impliziert, dass wir einmal alles wissen werden – tatsächlich werden wir nie wirklich etwas wissen, wie es schon unser großer deutscher Dichter Johann Wolfgang von Goethe seinen Faust im gleichnamigen Schauspiel sagen lässt.

Dass dem so ist, hat sich längst erwiesen und müsste eigentlich hinlänglich bekannt sein, wird aber immer wieder hartnäckig ignoriert.

Es kommt hinzu, dass es im Wissenschaftsbetrieb längst nicht so frei zugeht und man nur an der Wahrheit interessiert ist. Es gibt auch hier jede Menge Dogmen, ideologisch bedingte Voreingenommenheiten, Einfluss nahmen, Hierarchien, Gruppenzwänge und Abhängigkeiten, die der Wahrheitsfindung im Wege stehen.

Auch das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern erweist sich als zeitlos gültig, denkt man an die CO2-Mär und den angeblich dadurch bedingten Klimawandel, auf den ich aber nicht näher eingehen will.

Ich möchte heute einen Querdenker vorstellen, den man den Kreatonisten zuordnen könnte. Unter Kreatonisten versteht man, nach offizieller Lesart, „hinterwäldlerische, fortschrittsfeindliche und damit gefährliche Fundamentalisten“, die z.B. an die „6 Tage Schöpfung, eine junge Erde, Sintflut und ähnlichen Unsinn glauben“. Natürlich ist das nicht meine Meinung über die Kreatonisten, sondern ironisch gemeint.

Von dem „Kreatonisten“, den ich vorstellen will, wäre mir nicht bekannt, dass er Christ ist. Jedenfalls hat er sich bislang nicht als ein solcher „geoutet“. Damit entspricht er nicht dem gängigen Vorurteil vom „evangelikalen Fundamentalisten“, und das ist das Bemerkenswerte.

Es handelt sich hier um Dr. Dipl. Ing., Dipl, Ing. Hans-Joachim Zillmer, Bauingenieur und beratender Ingenieur der Ingenieurkammer in Nordrhein-Westfalen, der sich als Forscher betätigt, Ausgrabungen macht und eine Reihe von sehr lesenswerten Sachbüchern verfasst hat.

In seinen Sachbüchern stellt er Fakten und Funde dar, die das gewohnte Weltbild und das, was uns so alles als wahr und bewiesen verkauft wird, infrage stellen. Vieles was er schlussfolgert ist hypothetisch. Trotzdem geben die unumstößlichen Fakten und die Schlüsse, die sich daraus ziehen lassen, sehr zu denken.

Zillmer räumt z.B. gründlich mit der Evolutionstheorie auf. Die Erde als junger Planet und die Sintflut sind für ihn erwiesene Tatsachen. Seine Bücher „Darwins Irrtum“, „Irrtümer der Erdgeschichte“, „Die Evolutionslüge“, die mittlerweile in mehreren Auflagen erschienen sind und in viele Sprachen übersetzt wurden, sind sehr lesenswert.

Der Leser kommt zu der Erkenntnis, dass uns Fakten, die nicht ins Bild passen, beabsichtigt oder auch nur unbeabsichtigt, vorenthalten, wir also im Irrtum belassen werden, weil man um jeden Preis am Evolutionsglauben festhalten will. Weite Teile der übrigen Naturwissenschaften richten sich an der Evolutionstheorie aus, mit der Folge, dass alle Fakten so gedeutet werden, dass sie nicht im Widerspruch zu dieser Theorie stehen. Zirkelschlüsse bleiben dabei nicht aus.

Wenn Zillmer z.B. menschliche Fußabdrücke und Dinosaurier-Trittsiegel zusammen in einer Schichtung findet oder einen Hammer in Kalkstein, das angeblich viele Millionen Jahre alt ist und auch andere Sachen überhaupt nicht zusammenpassen, dann stimmt etwas nicht mit unserem Weltbild.

Zu denken ist hier an „Tierfriedhöfe“, in denen Massen von Fossilien der unterschiedlichsten Tierarten beieinander liegen, die der Theorie nach gar nicht zur gleichen Zeit gelebt haben können, da zwischen dem Auftreten der unterschiedlichen Arten, der Theorie nach, Zeiträume liegen, die viele Millionen Jahre betragen.

Zu denken ist an senkrecht stehende versteinerte Baumstämme in Schichtungen die angeblich ebenfalls in Jahrmillionen, „ganz allmählich“, gewachsen sind.

Gleiches gilt auch, wenn Abdrücke von geriffelten Sohlen in ebenso altem Gestein oder in einem Steinkohleflöz ein dort eingeschlossener eiserner Kochtopf gefunden wird, um weitere Beispiele zu nennen, die allerdings aus anderen Quellen stammen.

In seinem neuesten Buch „Der Energie-Irrtum, warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind“, das ich jetzt zu lesen anfange, legt Zillmer dar, dass Erdgas und Erdöl keine fossilen Brennstoffe sind, sondern sich infolge in der Erde enthaltender gewaltiger Mengen Methan, periodisch regenerieren.

Ob die Steinkohle fossilen Ursprungs ist, darf ebenfalls bezweifelt werden. Sie wurde früher als ein mineralisches Gestein angesehen, zumal sie viel Schwefel und auch Uran enthält, und die Fakten, aufgrund derer sie später als fossiles Produkt gesehen wurde, sind sehr dürftig. In der Antarktis gibt es zudem ganze Steinkohlenberge.

Tatsächlich ist Kohlenstoff, ein chemisches Element, das sich nicht aus anderen Stoffen zusammensetzt, als Grundstoff für alle so genannten „fossilen Brennstoffe“, im Universum in großen Mengen vorhanden und wird nicht etwa durch Lebewesen produziert. Umgekehrt wird ein Schuh draus:

Das Leben hängt am Kohlenstoff, der zuerst da war, und der durch seine einzigartigen Eigenschaften, in Verbindung mit anderen Elementen, die gewaltigen Moleküle bilden kann, aus denen die Lebewesen bestehen.

Kohlenstoff entsteht in den als solche bezeichneten „Roten Riesen“. Das sind Sterne, bei denen Helium durch Kernfusion in Kohlenstoff umgewandelt wird. Das häufigste Element im Kosmos ist allerdings der Wasserstoff, der in der Sonne und anderen Sternen zu Helium fusioniert wird.

Wer sich etwas in der organischen Chemie auskennt, weiß, dass Methan die einfachste Kohlenwasserstoffverbindung ist. Ein Kohlenstoffatom und vier Wasserstoffatome ergeben ein Methanmolekül (CH4). Wie in einer Zahlenreihe folgen dann Äthan (C2H6), Propan (C3H8), Butan (C4H10) usw.

Methan wurde auch in den Atmosphären von Planeten und Monden des Sonnensystems nachgewiesen. Bekannt sind auch die kohligen Chondrite, das sind aus dem Weltall kommende Meteore, die aus einem kohleähnlichen Material bestehen, das sicherlich nicht von irgendwelchen abgestorbenen Lebewesen stammt.

Wenn sich ein Gas entspannt kühlt es ab. Diesen Vorgang macht sich jeder zunutze, der in eine heiße Flüssigkeit bläst um diese abzukühlen. Gleiches gilt für verdampfende (verdunstende) Flüssigkeiten. Kühl- und Gefrierschränke arbeiten auf diesem Prinzip.

Allgemein bekannt sind die in Sibirien gefundenen großen Mammutherden, die schockgefroren waren und zum Teil noch Gras und Blüten im Maul hatten. Das Fleisch ist immer noch brauchbar. Es gibt auch den Fund einer Herde schockgefrorener wilder Ochsen, die beim Durchqueren eines Flusses, mitten in der Bewegung, in dem schlagartig bis auf den Grund zugefrorenen Fluss, festgehalten wurden.

Hier könnte man vermuten, dass Methangasausbrüche, zu einem schlagartigen Einfrieren geführt haben. Dieses Phänomen tritt auch bei der Weiterleitung von Erdgas auf, das zum Einfrieren von Armaturen führt, wenn es sich beim Umverteilen in andere Leitungen entspannt.

Methan hat im Übrigen einen erheblich höheren Brennwert als Erdgas und es gibt Methan in gewaltigen Mengen, das auch in die Atmosphäre austritt und sich dabei durch Oxydation zum Teil in CO2 umwandelt. Das von Menschen erzeugte C02 kann hier als völlig unerheblich vernachlässigt werden.

Unterseeische Gasausbrüche könnten zum plötzlichen Sinken von Schiffen führen, weil die Dichte des Wassers und dadurch dessen Tragfähigkeit schlagartig abnimmt.

Fazit:

Es ist alles ganz anders! Es gibt noch unendlich viel zu erforschen und ich möchte Mut zum Querdenken machen. In jedem Fall müssen wir auch künftig mit Überraschungen rechnen.

Wenn es so ist, dass „fossile“ Brennstoffe“, nicht die Überreste vorzeitlicher Lebewesen sind, müsste die gesamte Erdgeschichte und alle Theorien über die Entstehung der Erde neu geschrieben werden.

Ich habe für mich soviel erkannt, dass wir im Grunde auch nicht viel mehr wissen, als die Menschen früherer Zeiten, die trotzdem großartige, bis heute rätselhafte Leistungen vollbracht haben. Überheblichkeit ist deshalb fehl am Platz. Wenn der Menschheit noch so viel Zeit bleibt, wird man sich in späteren Zeiten auch über unser Weltbild wundern, das auch einmal überholt sein wird.

Den Begriff „Modernes Weltbild“ sollte man deshalb überhaupt nicht in den Mund nehmen. Manche der von Zillmer aufgeführten Fakten ließen mir biblische Aussagen plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Z.B. das vom Wasser unter der Erde.

Aus biblischer Sicht lässt sich zu diesen Themen eigentlich nur das eine sagen:

Dünke dich nicht weise zu sein,
Sprüche 3, 7

Denn unser Wissen ist Stückwerk,
1. Korinther 13,9


Jörgen Bauer

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