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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.10.2017

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Es ist gut, wenn wir im Wort Gottes gegründet sind, hier haben wir den richtigen Halt.

Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen.

Psalm 119,133

Wenn ich diesen Tag beginne,
öffne du mir Herz und Sinne,
zu hören auf dein heilig Wort,
zu jeder Zeit an jedem Ort.

Frage: Ist denn die tägliche Bibellese so wichtig?

Vorschlag: Ja. Das Bibelwort ist eigentlich wichtiger als das tägliche Brot. Die Bibel, das Wort Gottes, weist uns den Weg des Lebens. Es zeigt uns unsere Verlorenheit in einem Leben ohne Gott, unsere Sündhaftigkeit - aber andererseits weist es uns den Weg zu Jesus Christus, dem Retter und Erlöser der Welt. Es ist so etwas wie die ausgestreckte Hand Gottes die uns aus Sündenelend ins Himmelreich ziehen will. Haben wir diese Hand schon ergriffen?

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Alzheimer

(20.11.2012)


„O, mein Alzheimer!“ – Eine flapsige Aussage, die nicht nur ich gerne gebrauche, wenn ich wieder mal etwas vergessen habe.

Tatsächlich ist mit Alzheimer, dem „Morbus Alzheimer“, aber nicht zu spaßen. Demenz und Alzheimer sollen die auf uns zukommenden Krankheiten sein.

Das Schreckgespenst „Krebs“ wird damit durch die Diagnosen Demenz und Alzheimer abgelöst.

Daran erkennt man, dass die Summe des Leids in der Welt nicht abnimmt. Lange Zeit galt der Krebs, das Karzinom, der Tumor, als die „letzte Geisel der Menschheit“, die es zu bezwingen galt. Wenn der Krebs besiegt ist, dann sollte alle Krankheitsnot ein Ende haben. Hieß es.

Aber das ist ein Irrtum. Sollte eine „Geisel der Menschheit“ einmal wirklich besiegt sein, dann stehen sogleich andere, und möglicherweise noch schlimmere, „Geiseln in den Startlöchern“.

Demenz und Alzheimer gelten als Alterskrankheiten, wobei das Krankheitsrisiko mit zunehmendem Alter steigt. Und da die Lebenserwartung ständig zunimmt, ist deshalb mit immer mehr derartigen Erkrankungen zu rechnen.

Um hierüber einen Überblick zu bekommen, werden statistische Prognosen erstellt, und danach sind, ab einem bestimmten Lebensalter, alle Menschen, die dieses Alter erreichen, entweder dement oder an Alzheimer erkrankt.

Zwar möchte jeder – trotz gegenteiliger Behauptungen - tatsächlich möglichst lange leben, aber die Aussicht den Lebensabend und das Lebensende im Zustand der Demenz oder des Alzheimers zu verbringen, ist nicht rosig.

Und die Lebenserwartung steigt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Zahl der heute weltweit 35 Millionen Dementen soll bis 2050 auf 115 Millionen anwachsen, wobei auf Deutschland 2,6 Millionen entfallen. Gemessen an der Weltbevölkerung von derzeit 7 Milliarden Menschen sind das allerdings sehr geringe Zahlen.

Deshalb ist zu fragen, wie ernst das Problem wirklich ist oder ob es hier nur wieder um Panikmache geht, wie man es vom „Rinderwahnsinn“ oder der „Schweinegrippe“ kennt.

Der Unterschied zwischen Krebs und Demenz / Alzheimer bestehe darin, dass der Krebskranke entweder geheilt wird oder stirbt, während der Demente oder Alzheimerpatient nicht so schnell stirbt, sondern einen erhöhten Pflegebedarf hat, mit anderen Worten viel Geld kostet.

So die „nüchterne Einschätzung der Experten“. Und deshalb die Statistiken und die Frage, was hier zu tun ist.

Demenz und Alzheimer sind üble Gesundheitsstörungen, die auf Veränderungen in der Gehirnstruktur, infolge eines Abbaus (Degeneration) zurückzuführen sind, wobei die Ursachen und Abläufe weitgehend unbekannt sind. Allerdings führt der zunehmende Hirnabbau am Ende auch zum Tode.

Die Krankheiten verlaufen schleichend und beginnen mit einer zunehmenden Vergesslichkeit, die sich bis zu einer totalen Orientierungslosigkeit und Unberechenbarkeit steigert. Deshalb bedarf der an Demenz oder Alzheimer Erkrankte einer ununterbrochenen Überwachung, womit die Angehörigen, auf Dauer restlos überfordert sind.

Darauf wies der Altersforscher Prof. Beyreuther in einem Vortrag beim Gesundheitstag des VdK im November 2011 in Stuttgart hin. Prof. Beyreuther musste selbst beide Eltern, wegen Demenz, in ein Pflegeheim geben.

Nach den Erfahrungen, die er ständig mit Patienten und Angehörigen macht, haben weiter entfernt wohnende Kinder dafür in aller Regel kein Verständnis, sondern meinen, dass die bei den Erkrankten lebenden Kinder nur zu bequem sind, den Erkrankten selbst zu pflegen.

Die Verlegung ins Pflegeheim sei allerdings unumgänglich. Denn ein Einzelner könne unmöglich Tag und Nacht einen derartig Erkrankten im Auge behalten, und das selbst dann nicht, wenn sich die Last auf mehrere Schultern verteilen lässt.

Die Belastung ist, wegen der Unberechenbarkeit - und oftmals auch Uneinsichtigkeit und Aggressivität - des Erkrankten, immens. Deshalb bleibe am Ende tatsächlich nichts anderes übrig, als den Erkrankten einer fachlich qualifizierten stationären Pflege anzuvertrauen.

Denn der Demente oder an Alzheimer Erkrankte ist nicht gefühllos, sondern spricht auf Zuwendung, Unterhaltung, Abwechslung, Training der verbliebenen Fähigkeiten an, was an das Pflegepersonal besondere Anforderungen stellt, denen die Angehörigen im häuslichen Umfeld in aller Regel nicht gewachsen sind.

Die Persönlichkeit eines Menschen ist viel mehr als nur seine Gehirnfunktionen. Geist, Seele und Bewusstsein, sind von völlig anderer Art und nehmen sich auch dann noch wahr, wenn diesen die Hirnfunktionen nicht mehr im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen.

Sport und geistige Betätigung sollen einer Demenz oder einer Erkrankung an Alzheimer entgegenwirken. Da wir selbst nicht wissen, ob wir von einer solchen Erkrankung verschont bleiben, tun wir gut daran, so gut es geht, vorzubeugen.

Was vielleicht gut sein könnte, ist hin und wieder einmal eine „Kur“ mit einem frei verkäuflichen Medikament zu machen, das die Hirntätigkeit anregt. Ich habe, schon in jüngeren Jahren, damit gute Erfahrungen gemacht. Unter „Kur“ verstehe ich, einmal ein Packung zu kaufen, zu verbrauchen, und danach ist wieder Schluss.

Nachdem es keine Krankheit gibt, die man sich nicht auch einbilden kann, sollte man sich keine Angst machen lassen, indem man sich in Sachen Vergesslichkeit ständig selbst beobachtet.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich schon immer ein „Gedächtnis wie ein Sieb“, manchmal besser, manchmal schlechter (deshalb die „Kur“), was aber nie ein Grund war, dass ich mir darüber Gedanken gemacht hätte, und bei anderen habe ich genau dasselbe beobachtet.

Und mancher hat auch schon Mal vergessen, wo er sein Auto abgestellt hatte. Ich bin auch schon Mal zu Fuß nach Hause gegangen, weil ich vergessen hatte, dass ich an diesem Tag mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin.

Und ein junger Kollege saß einmal eine Vierteilstunde am falschen Schreibtisch, bis ihm auffiel, dass „irgend etwas nicht stimmt“.

Kritisch wird es erst dann, wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann wo ich wohne und hilflos auf der Straße stehen bleibe.

Der als Playboy bekannte Gunter Sachs beging 2011 Selbstmord, weil er glaubte an Alzheimer erkrankt zu sein. Diese Diagnose hatte er sich selbst gestellt. Kein Arzt hatte ihm das gesagt. Ich könnte mir vorstellen, dass Gunter Sachs hier etwas voreilig gehandelt hat.

Vorsicht ist auch hinsichtlich letztwilliger Verfügungen geboten. Insbesondere sollte man keine Sterbehilfe für den Fall begehren, dass man infolge Demenz oder Alzheimer nicht mehr „selbst entscheiden kann“.

Der an Demenz erkrankte, vielfach ausgezeichnete, Wissenschaftler, Prof. Walter Jens, bekam, wie zu lesen war, im fortgeschrittenen Stadium seiner Erkrankung plötzlich Angst vor seiner eigenen diesbezüglichen Courage, in dem er stammelte, „nicht tot machen, nicht tot machen!“

Hier müssen wir auf der Hut sein, dass Demenz und Alzheimer nicht zum Vorwand genommen wird, um die Euthanasie salonfähig zu machen, indem „Experten“ - natürlich nur in bester und humaner Absicht! – für andere Menschen entscheiden, die dazu angeblich nicht mehr in der Lage sind.

Denn wenn es ums Geld geht, sind alle guten Vorsätze und Absichtserklärungen sehr schnell „vergessen“ - und das auch ohne Alzheimer - weshalb man mit so etwas rechnen muss.

Dieser Tage las ich in der Zeitung von einem Mitbürger, der jetzt 100 Jahr alt wurde, geistig sehr rege ist, viele soziale Kontakte hat und „ständig am PC hängt“. Daraus schließe ich dass Demenz und Alzheimer kein zwangsläufiges Schicksal ist und man nicht jeder Statistik glauben sollte.


Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen?


Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.
Psalm 103, Verse 3 bis 5

Wie passen solche Verse zu unerfreulichen Dingen, wie Demenz und Alzheimer, wo es um Hinfälligkeit, Vergänglichkeit und Sterben, also um die erkennbar dunklen Seiten des Lebens geht?

Ich meine die Verse passen schon. Man muss sie dazu nicht gewaltsam passend machen.

Es geht zuerst darum Gott zu loben und nicht zu vergessen, was er Gutes getan hat. Und Gott hat, rückblickend auf die Vergangenheit, immer Gutes getan und tut es weiter, auch dann, wenn es dem Erkrankten nicht mehr deutlich werden sollte.

Vergänglichkeit und Tod, einschließlich aller Erkrankungen, Demenz und Alzheimer eingeschlossen, sind die Folge unserer Trennung von Gott, was die Bibel als „Sünde“ bezeichnet. Und der Tod ist der Sünde Sold und die Krankheit, ebenso wie alle Vergänglichket, eine Vorstufe zum Tod.

Jesus Christus hat durch sein Leiden und Sterben die Macht der Sünde gebrochen, damit den tödlichen Schaden der Sünde geheilt und uns dadurch vom ewigen Verderben erlöst. Wenn wir das im Glauben annehmen und aus der Vergebung leben erfahren wir Gottes Gnade und Barmherzigkeit und werden darüber froh.

Auch wenn nicht alle Krankheiten und Leiden an uns vorübergehen, wissen wir uns trotzdem in der Hand Gottes, und Gott kann es schenken, dass uns auch Schweres zur Glaubensfrucht, zum Segen und zu einem Zeugnis für andere wird, die daraus Mut und Kraft schöpfen. Vor dem Richterstuhl Christi werden wir einmal sehen, für was das eine oder andere gut gewesen ist.

Deshalb leben und sterben wir in der Gewissheit der Auferstehung und des ewigen Lebens, demgegenüber alle Nöte der Welt ihre einschüchternde Wirkung verlieren.

Die Nöte des Lebens sollen und dürfen damit nicht verharmlost und kleingeredet werden – aber wir dürfen Gottes Führung und Bewahrung erleben, wenn wir treu bleiben.

Gott stärkt uns in der Gewissheit, dass wir, solange wir in dieser Welt leben, das Schönste und Beste immer noch vor uns haben, und deshalb soll unser Blick, bei allem was geschieht, immer vorwärts und aufwärts gerichtet bleiben.

Das walte Gott!


Jörgen Bauer

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