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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.10.2017

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Blitze kündigen sich durch Gewitterwolken an

Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.

Lukas 17,24

Mittlerweile ist es deutlich schon zu sehen:
Gewitterwolken, die am Himmel stehen.
Nun ist es nur eine Frage der Zeit,
drum seid für „den“ Blitz Gottes nun bereit!

Frage: Haben Sie die Zeichen der Zeit erkannt?

Tipp: Jesus kritisierte einst seine Zeitgenossen, zwar das Aussehen des Himmels beurteilen zu können und Unwetter vorauszusehen, nicht aber die Zeichen der Zeit beurteilen zu können (Matth. 16,3)! Auch heute ist dies vielfach der Fall, dabei zeugen unzählige Zeichen eindeutig auf Jesu Kommen hin! Mit dem 23.09 und den Geburtswehen hat Gott bereits seine Überwindergemeinde in „höchste Alarmbereitschaft“ versetzt. Wann genau ein Blitz beim Gewitter kommt (oder ein Geburtszeitpunkt ist) kann kein Mensch sagen – aber aus heiterem Himmel kommt dieser nicht (ich sah jedenfalls noch keinen)! Lasst uns daher bereit sein, auch wenn wir (wie die Jungfrauen in Matth. 25) ggf. noch eine gewisse Zeit warten müssen! Bei Jesu erstem Kommen war sogar 30 Jahre lang zunächst nichts in der Öffentlichkeit zu sehen, obwohl das Zeichen am Himmel ja da war. Lassen wir uns daher nicht täuschen: Jesus WIRD bald kommen! Seid bereit!

Berichte / Infos / christliche Nachrichten

Inhalt

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Christenverfolgung heute
Ermordung von drei Christen am 18.04.2007 in der Türkei
(24.04.07 / Nachrichten aus der Türkei)


Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

Offb. 2,10

Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod. Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen!

Offb. 12,11-12a
Beerdigung christlicher Märtyrer

Es gibt sie noch: Christen, die buchstäblich "treu bis in den Tod" für ihren Herrn und Heiland Jesus Christus ihr Leben riskieren - und lassen!
Am 18.04.2007 wurde das christliche Verlagshaus des "Zirve"-Verlages in der Türkei überfallen und dort anwesende drei Christen - darunter ein Deutscher - getötet.

Folgender Berichtsausschnitt (Namen wurden entfernt) aus dem persönlichen Umfeld der Märtyrer erreichte uns:

Irgendwie kommt uns manchmal alles wie ein schrecklicher Traum vor, was die letzten Tage passiert ist.
Am Mittwochmittag um 13.00 Uhr wurden im Büro des christlichen Verlages Zirve in Malatya ein deutscher Bruder Tilman Geske und die türkischen Brüder Ugur Yüksel und Necati Aydin mit Pistolen bedroht, an Stühle gefesselt, 2 Stunden gefoltert (100-160 Messerstiche pro Körper) und beim Eintreffen der Polizei allen dreien die Kehle durchgeschnitten. Die Täter haben diese Szene auf handyKamera aufgenommen.
Die 5 Täter (18-20-jährige) wurden verhaftet, einer davon sprang aus dem 3.Stock und ist noch auf der Intensivstation, er kann erst in den nächsten Tagen vernommen werden und gilt als Leiter dieser Tat. Die ganze Stadt Malatya sei erschüttert und schämt sich der Täter, welche in einem Kinderheim aufgewachsen seien.

Ugur Yüksel war verlobt und wurde gleich am nächsten Tag von seinen Verwandten in Elazig (östlicher von Malatya) bestattet.
Tilman Geske wurde am Freitag dem 20.sten auf Wunsch seiner Frau auf dem armenischen Friedhof in Malatya beerdigt. Sie haben Kinder im Alter von 13,11 und 8 Jahren. Necati Aydin stammt aus Izmir. Nachdem eine Trauerfeier in der anglikanischen Kirche abgelehnt wurde, wurden wir als Gemeinde angefragt. So fand für uns auch die erste Trauerfeier in unserem Garten statt. Für die ca.400 Leute hätte der Kirchenraum nicht ausgereicht. Viele Geschwister kamen aus Istanbul ,aber auch von Ankara, Samsun, Mugla und Antalya.
Der Leichnam und die Familie kamen direkt vom Flughafen in die Kirche.
Die 5-jährige Tochter sagte am Gartentor Mama, warum sind hier so viele Bilder von meinem Papa? Ihre Mutter sagte, dass heute eine Feier für ihren Papa sei. Das hat eine Reporterin mitbekommen und war wie wir alle sehr bewegt und hat es im Fernsehen gebracht. Mit Lobliedern, Zeugnissen von Freunden und Predigt wurde Necati gedacht. Auch seine Frau sagte einige Worte und dass sie sich schon freue Necati im Himmel wiederzusehn.

Was viele sehr gestört hat, waren die vielen Reporter, die sehr schwer in Zaum zu halten waren.
Anschließend fuhren wir unter Polizeischutz zum christl. Friedhof und dort wurde Necati mit Liedern und Gebeten beerdigt.
Er hinterlässt seine Frau und 2 Kinder (5 und 7 Jahre).

Seine Familie, bei der er aufgewachsen ist, hat ihn nach seiner Bekehrung und Hochzeit mit einer Christin verstoßen.
Sein Bruder wollte den Leichnam abholen, in Malatya wurde er aber abgewiesen, dass stehe nur der Ehefrau zu.
Die gesamte Familie sagte sofort die Teilnahme an der Beerdigung ab und gaben in Interviews an, dass ihr Bruder verblendet worden sei und sagte, dass er getötet würde, wenn er ihren Glauben verlasse.

Am Sonntag hatten wir unseren Gottesdienst wie üblich und wieder einheimische Touristen, Gymnasiumsschüler, aus einer Stadt in der Nähe von Ankara.
Nachdem alle Gäste gingen hielten wir einen Gemeinderat und jeder sagte wie jeder denkt, besonders auch über die Vorfälle. Viele Geschwister und Interessierte haben nun Angst man konnte es sofort an der Besucherzahl am Sonntag in allen Gemeinden merken.
Bitte betet für sie, dass der Herr ihnen neue Kraft und Mut gibt.

Viele muslimische Eltern und Verwandten der Geschwister und auch von uns, riefen uns an und haben Angst, dass auch uns was passieren könnte.
Heute Morgen erhielten wir einen Anruf aus Antalya von unserem 70-jährigen Glaubensbruder, er war auch zur Beerdigung gekommen. Er wohnt in einem Stadtteil am Stadtrand und heute früh als er aus dem Fenster schaute waren vor dem Haus 2 Gräber ausgehoben und an der Hauswand stand "Allah".



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