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Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.08.2017

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Jesus, unser Hohepriester, setzt sich zu jeder Zeit für seine Nachfolger ein vor Gott.

Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein.

Johannes 17,9

Jesus bat für mich und dich,
bervor er dort am Kreuz erblich.
Da hat er an die Welt gedacht,
die ihm doch den Tod gebracht.

Frage: Haben sie sich der Leitung dieses göttlichen Hohepriesters unterstellt?

Vorschlag: Ich werde Jesus Christus immer dankbar sein, dass er bei Gott für mich gebetet hat, dass ich bewahrt werde vor dem Bösen und dass ich treu bleibe bis er wiederkommt oder bis wir zu ihm in den Himmel entrückt werden. Seine Gnade trägt mich durch, darum will ich ihn lebenslang anrufen.

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Killermentalität



Wir werden wohl gegen die gesellschaftlich anerkannte, mit dem Schein des Rechts gedeckte Killermentalität des Abtreibungsunwesens nichts ausrichten, sondern können allenfalls Zeichen setzen und die Dinge im übrigen in Gottes Hand legen und vor Gott fürbittend für unser Volk und Land einstehen, dass er uns nicht ins Gericht dahingibt, nicht an die Wand fahren lässt, das Böse nicht zurechnet, sondern uns immer wieder einen Neuanfang und einen Neubeginn und vor allem Buße und Umkehr schenkt.

Von einem bemerkenswerten, geradezu vorbildlichen zeichenhaften Handeln las ich in einer der letzten Ausgaben von ideaSpektrum, Nr. 49, vom 05.12.2007, das mir so gut gefallen hat, dass ich es hier gekürzt wiedergeben möchte.

Der Beitrag stand unter der Überschrift "Ihr Kinderlein kommet" und berichtet von vier Hebammen, die keinen anderen Ausweg sahen, als ihre sichere Stellen aufzugeben und in eine ungewisse Zukunft zu gehen.

Die vier Hebammen, Tamar Küchler, Andrea Käppler, Kirsten Zeil und Aline Queck, kündigten ihre sicheren Arbeitsplätze in der Frauenklinik in Chemnitz aus Gewissensgründen, weil sie befürchteten, an sogenannten "Spätabtreibungen" mitwirken zu müssen.

Neben den mehr als 100.000 Kindern, die jährlich in Deutschland abgetrieben werden (die Dunkelziffer könnte noch wesentlich höher sein), gibt es auch die "Spätabtreibungen", bei denen das werdende Kind mitunter die Reife einer Frühgeburt erreicht hat. Während eine Frühgeburt in den Brutkasten kommt, lässt man das "spätabgetriebene" Kind kurzerhand "verrecken", wenn der "Arzt" (oder sollte man nicht besser "Exekuteur" sagen) dem Kind nicht schon im Mutterleib eine tödliche Dosis Kaliumchlorid injiziert, das einen Herzstillstand auslöst. Da die "Spätabtreibung" einer Geburt gleichkommt, kann hier die Hilfe einer Hebamme nötig werden.

Bekannt ist hier der Fall eines Jungen, namens Tim, der nach der Spätabtreibung "einfach nicht verrecken wollte", bis sich dann ein mitfühlender Arzt der "Spätabtreibung annahm, die heute als behindertes Kind in einer Pflegefamilie lebt.

Die Hebammen, die hier gekündigt haben, sehen in ihrem Beruf einen Traumberuf und wollen dazu beitragen, dass Kinder ins Leben kommen und nicht umgekehrt, umgebracht werden. Für sie ist klar, dass das Gebot, du sollst nicht töten (morden) auch für ungeborene Kinder gilt, woran auch alle menschengemachten rechtlichen Konstruktionen, wonach die Rechtsfähigkeit eines Menschen erst mit der Geburt beginnt, nichts ändern können. Die Entscheidung zu kündigen ist den Hebammen nicht leicht gefallen, zumal sie damit einer ungewissen Zukunft entgegengingen und dieser Entschluss auch auf Unverständnis stieß.

Die Hebammen kamen da schon in einen Gewissenskonflikt, den jeder vielleicht schon mal selbst durchgemacht hat: Es gibt manchmal Dinge, von denen man weiß, dass sie Unrecht sind, auf die man aber nicht verzichten kann oder verzichten möchte, und da ist man dann versucht "Begründungen" und "Rechtfertigungen" für das falsche Tun zu finden, ohne dabei aber wirklich Ruhe zu finden. Zu dieser findet man erst, wenn man die einzig richtige Entscheidung getroffen hat.

Im vorliegenden Fall versuchte die Klinikleitung die Hebammen in einem "klärenden Gespräch" mit Argumenten davon zu überzeugen, dass sie bleiben und nicht kündigen. Man sagte ihnen, dass ein behindertes Kind ja nicht nur die Eltern, sondern die ganze Gesellschaft belaste. Deshalb müsste man doch hier Verständnis haben. Man warf den Hebammen vor, dass sie sich nicht in die Lage einer Mutter versetzen könnten, bei deren werdendem Kind eine Behinderung diagnostiziert worden sei. Kirsten Zeil konnte sich das allerdings sehr gut vorstellen, da auch bei ihrem dritten Kind eine Behinderung diagnostiziert worden war, das Kind dann allerdings völlig gesund zur Welt kam. Offenbar kein Einzelfall, da hier wohl oft falsche Diagnosen gestellt werden worauf dann rein präventiv abgetrieben wird. Hier wird negiert, dass Gott keine Fehler macht, sondern auch den behinderten Menschen annimmt, führt und leitet.

Die Hebamme Tamar Küchler bittet Gott um ein Zeichen. Das bekam sie am darauf folgenden Sonntag im Gottesdienst als der Pfarrer in der Predigt aus dem Jesajabuch liest: Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Licht Finsternis machen. Da war die Entscheidung klar: Sie würde kündigen. Und nach der Kündigung ging es ihr wieder so richtig gut, und nicht nur ihr.

Im übrigen wird auch das Post-Abortio-Syndrom immer wieder verschwiegen. Viele Frauen, die abgetrieben haben und nach der Abtreibung "gesund" aus der Klinik entlassen werden, bekommen danach schwerste psychische Probleme. Es soll Krankenkassen geben, die mittlerweile gegen Abtreibungen sind, weil die Behandlung dieses Syndroms zu teuer werde.

Gott hat aber für die Hebammen gesorgt. Kirsten Zeil und Tamar Küchler haben sich mit einer Hebammenpraxis selbständig gemacht, die eine in Flöha bei Chemnitz und die andere in Grottendorf, wo sie sich über Mangel an Arbeit nicht beklagen können. Aline Queck ging als Hebamme in ein weltweit tätiges Missionswerk und für die Hebamme Andrea Käppler wurde ganz überraschend eine Stelle in Glauchau frei. Unterm Strich haben sich alle Hebammen beruflich sogar besser gestellt. Wenn wir um der Gerechtigkeit willen etwas aufgeben, hat Gott etwas Besseres für uns bereit, diese Erfahrung konnten die Hebammen machen.

Der Fall dieser Hebammen, der über Sachsen hinaus bekannt wurde, bewirkte möglicherweise mehr als alles Anprangern der skandalösen Abtreibungspraxis, an die sich leider auch schon viel zu viele Christen gewöhnt haben.

Es wird dauernd über den Geburtenrückgang geklagt. Eigentlich könnten wir genügend Kinder haben, wenn in den letzten 30 Jahren nicht 8 Millionen Kinder im Mutterleib getötet worden wären.

Als sie anfingen, die ungeborenen Kinder zu töten, sagte ich nichts, denn ich war ja nicht betroffen.
Als sie die Behinderten holten, sagte ich nichts, denn ich war ja nicht behindert.
Als sie die Alten holten, sagte ich nichts, denn ich war ja nicht alt.
Morgen kommen sie mich holen - aber nun ist keiner mehr da, der für mich sprechen könnte.



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