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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.10.2017

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Es ist gut, wenn wir im Wort Gottes gegründet sind, hier haben wir den richtigen Halt.

Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen.

Psalm 119,133

Wenn ich diesen Tag beginne,
öffne du mir Herz und Sinne,
zu hören auf dein heilig Wort,
zu jeder Zeit an jedem Ort.

Frage: Ist denn die tägliche Bibellese so wichtig?

Vorschlag: Ja. Das Bibelwort ist eigentlich wichtiger als das tägliche Brot. Die Bibel, das Wort Gottes, weist uns den Weg des Lebens. Es zeigt uns unsere Verlorenheit in einem Leben ohne Gott, unsere Sündhaftigkeit - aber andererseits weist es uns den Weg zu Jesus Christus, dem Retter und Erlöser der Welt. Es ist so etwas wie die ausgestreckte Hand Gottes die uns aus Sündenelend ins Himmelreich ziehen will. Haben wir diese Hand schon ergriffen?

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Atomangst und die fatalen Folgen

(31.01.2012)


Zum Ende eines jeden Jahres erhalte ich den Infobrief des Vereins Pro Conscientia e.V., Heidelberg, mit dem Titel „Mitwissen Mittun“. Pro Conscientia e.V. geht es schwerpunktmäßig um den Schutz des menschlichen Lebens und des ungeborenen Kindes. Vorsitzender ist Prof. Dr. Hermann Schneider.

Sucht man im Internet nach „Pro Conscientia“ erfährt man unter anderem, dass es sich hier um einen Verein mit „kreatonistisch, christlich-fundamentalischen Hintergrund“ handelt.

Solche mehr abwertend zu verstehenden Auskünfte sind für mich allerdings ein Qualitätsnachweis aus dem ich schließe, dass von dem Verein kompetente Informationen zu erwarten sind. Und so war es dann auch, als ich mich mit den fundierten und gut recherchierten Berichten befasste.

Dabei erhielt ich die Informationen, die ich in unseren weitgehend gleichgeschalteten Medien vermisse.

Der Infobrief, um den es hier geht, befasst sich schwerpunktmäßig mit den Dauerbrennern „Klimawandel“ und „Energiewende“, was ich hier in sehr geraffter Form wiedergeben will.

Es beginnt mit dem Beitrag einer Andrea Andromidas, ursprünglich veröffentlicht in der Neuen Solidarität Nr. 18/2011, die sich darüber wundert, dass die Bundesrepublik in Sachen Fukushima grundlegend anders als der Rest der Welt reagiert hat.

Die Berichterstattung habe sich, so die Autorin, in einer gleichgeschalteten Panikmache erschöpft, wobei innerhalb weniger Tage die großen Parteien diesem Verhaltensmuster folgten indem sie ebenfalls gleich und umgehend ihren Verstand abgeschaltet hätten.

(Anmerkung: Haben wirklich nur die großen Parteien ihren Verstand abgeschaltet oder läuft wieder alles, den Lemmingen gleich, den neuen „Heilsbringern“ nach?)

Die Folge dieser Panikmache ist das, was wir jetzt als „Energiewende“ erleben.

Geht man den Dingen auf den Grund, wird eine ideologische Vernebelung erkennbar, der ein utopisches „Zurück zur Natur“, unter Anlehnung an esoterische Vorstellungen, zugrunde liegt. Diese Art „ökologisch“ zu fühlen und zu denken, soll auf nachhaltige Weise, im Bewusstsein der Menschen verankert werden.

Wie allen Weltverbesserungsideologien haftet auch dieser ein Realitätsverlust an. Kommt man nicht doch noch zur Besinnung, ist damit zu rechnen, dass die „Energiewende“ zuerst zu einem Energiemangel führt, die eine bürokratische Planwirtschaft, mit unzähligen Verboten und Vorschriften, notwendig macht, aus der dann eine Mangelwirtschaft resultiert. Wie alle Utopien, kann dann auch diese nur mit einer Katastrophe enden.

Zwar muss es soweit nicht kommen, aber die Weichen dafür sind gestellt. Immerhin befassten sich in der letzten Zeit auch die sonst angepassten Medien mit dieser Thematik.

Dabei wurde über fehlende Netzkapazitäten und steigende Kosten infolge der Subventionierung des Solarstroms berichtet, die einseitig auf die Kleinverbraucher abgewälzt werden. Berichtet wurde über den Zukauf von Strom aus dem Ausland und die fehlenden Fortschritte in Sachen „Energiewende“, die all die hochfliegenden Pläne und vorgegebenen Ziele infrage stellen.

In dem dann folgenden Beitrag „Energiewende – die große Transformation“, befasst sich Prof. Schneider mit der Atom- und Strahlenangst und der Atomenergie. Dabei stellt er fest, dass besagte Ängste, er spricht von „Radiophobie“, rational nicht begründbar sind, sondern nur psychologisch erklärt werden können.

So ist die, stets als gefährlich und schlimm hingestellte Radioaktivität ein natürliches Phänomen, das uns umgibt und durchdringt. So finden im menschlichen Körper pro Sekunde 5.000 bis 10.000 radioaktive Zerfälle statt, welche die Erbsubstanz schädigen. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil jede Körperzelle über entsprechende Reparaturmechanismen verfügt.

Die natürliche Radioaktivität kommt aus der kosmischen Höhenstrahlung, aus dem radioaktiven Zerfall von Uran- und Thoriumatomen im Boden und dem aus dem Uranzerfall stammenden, in der Luft enthaltenen radioaktiven Edelgas Radon, das mit der übrigen Luft eingeatmet wird.

Die natürliche Strahlenbelastung beträgt bei uns jährlich 2,4 Millisievert. Im iranischen Ramsar ist die natürliche Belastung 40 bis 200 mal so hoch, ohne dass die Bewohner irgendwie geschädigt wären.

In besagtem Beitrag kritisiert Prof. Schneider die völlig einseitige und irreführende Berichterstattung über Fukushima, in welcher die Havarie des Atomkraftwerkes als die eigentliche Katastrophe dargestellt wird.

Dass es zu der Havarie kam hatte seine Ursache ausschließlich darin, dass man auf einen Tsunami dieses Ausmaßes nicht vorbereitet war und die Wartung vernachlässigt hatte. Es gab keine Todesopfer infolge radioaktiver Einwirkung.

Bei den 50 „verstrahlten Arbeitern“, von denen berichtet wurde, war die Toleranzgrenze lediglich um einige Prozent überschritten. Allerdings wurde, durch eine entsprechend dramatische und reißerische Darstellung, der gegenteilige Eindruck erweckt.

Desinformationen bestehen oftmals in unbestimmten Zahlenangaben, wobei vom x-fachen einer bestimmten Einwirkung berichtet wird, was sich ganz furchtbar anhört, aber in den meisten Fällen völlig unbedenklich ist.

Infolge der bei uns geschürten Atomangst, im Verbund mit Bedenkensträgertum und Vollkaskomentalität, fallen solche Berichte auf besonders fruchtbaren Boden.

Ist der Blick erst mal getrübt, fällt es nicht mehr auf, wie abwegig es ist, Fukushima auf sämtliche AKw’s, einschließlich der in Deutschland befindlichen, zu übertragen.

Anstelle von Panikmache, wären Aufklärung und sachliche Informationen notwendig gewesen. Wobei es allerdings fraglich ist, ob das was genützt hätte, nachdem von interessierter Seite jahrelang Atomängste geschürt wurden.

Und da Angst ein schlechter Ratgeber ist, haben wir jetzt mit gravierenden und damit höchst bedenklichen Folgen zu rechnen, die sich aus dem Schnellschuss „Energiewende“ ergeben.

Hierzu stellt Professor Schneider fest:

Ein wichtiger und hoffnungsvoller Zweig der Natur- und Ingenieurwissenschaften und der Medizin wird tabuisiert, ausgegrenzt und uns entrissen. Kernphysik und Kerntechnik wird nicht mehr gelehrt, kann nicht mehr gelernt und genutzt werden. Wenn die Nukleartechnik nicht weiter betrieben wird, gehen wertvolle Kenntnisse, Fähigkeit und Erfahrungen verloren. Deutschland wird von verheißungsvollen Entwicklungen ausgeschlossen.

Dazu gehören:

Die Kernfusion - Kernfusion anstelle Kernspaltung, wie in der Sonne.
Das ist Höchsttechnologie in der in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht wurden.

Die Transmutation - eine völlig neue Technik aus Teilchenbeschleuniger, unterkritischem Kernreaktor und Wiederaufbereitungsanlage. Die Inhalte aller Zwischen- und Endlager können in stabile Endprodukte umgewandelt werden. Es wird keine Urananreicherung mehr benötigt, weshalb das häufiger vorkommende Uran 238 verbrannt werden kann. Eine Pilotanlage wird derzeit in Belgien gebaut.

Der Hochtemperatur-Reaktor, der keine Wasserkühlung mehr benötigt und bei dem es zu keiner Kernschmelze kommen kann und der auch mit Thorium betrieben werden kann, wurde in Deutschland entwickelt und läuft jetzt in China und in Südafrika.

Es sind weitere Generationen von Kernkraftwerken im Bau, die noch effizienter und noch sicherer sind, als die bisherigen.

Alternative Energiegewinnung kann in begrenztem Umfang sehr sinnvoll sein. Als Großtechnologie, in Form des Umbaus ganzer Landschaften kann sie sich nur katastrophal auswirken.

Diese Technologien sind keinesfalls nur umweltfreundlich und nebenwirkungsfrei. Es gibt nun mal keine Rose ohne Dornen. Zumindest sind die alternativen Anlagen zur Energiegewinnung, nebst Zubehör und Folgeprodukten, der Schrott von Morgen, der entsorgt werden muss. Und da ergeben sich gewaltige Mengen.

Bis dahin müssen diese Anlagen instand gehalten und gewartet werden. Dass Solarzellen zur Selbstentzündung neigen und wegen zu erwartender Stromschläge nur schwer zu löschen sind, ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Und was hinzukommt:

Windräder und Solarzellen lassen sich viel billiger in China produzieren. Als hoch industrialisiertes Land können wir nur mit Hochtechnologie, wie zum Beispiel mit den modernsten und sichersten AKW’s und künftigen Fusionskraftwerken, bestehen.

Deshalb ist es unverantwortlich solche Schlüsseltechnologien aus ideologischer Verblendung aufzugeben, um sie anderen zu überlassen.

Das „Beste“ kommt aber auch hier am Schluss:

Für den Fall, dass die „Windmühlen“ und Solarzellen nicht ausreichend Energie liefern, sollen Kohle- und Gaskraftwerke gebaut werden, die jede Menge, des als „äußerst gefährlich“ dargestellten CO2 abgeben.

Bei aller Liebe zur Natur und der Einsicht in die Notwendigkeiten des Naturschutzes, geht es mir ganz ähnlich, wie den Jägern in unserem Dackelclub:

Die sehen rot, wenn sie grün hören. Aber nicht weil sie keine Naturfreunde wären, sondern weil es Leute gibt, die tatsächlich keine Ahnung über die Zusammenhänge in der Natur haben, dafür aber durch emotionale und laienhafte Parolen Verwirrung stiften.

Wahrscheinlich hätten wir heute noch Petroleumlampen und würden in Postkutschen fahren, wenn solche Naturapostel schon vor 150 Jahren das Sagen gehabt hätten.


Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen:


Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40, Verse 30 und 31

Kennzeichen einer gottfernen Gesellschaft sind Furcht, Angst und Unsicherheit. Daraus resultiert das Bedürfnis Risiken zu meiden und sich nach allen Seiten abzusichern (Bedenkensträgertum und Vollkaskomentalität).

Gefahren zu meiden, Gott nicht zu versuchen und die Schöpfung zu bewahren ist keinesfalls „unchristlich“. Und das lässt sich mit vielen biblischen Aussagen belegen.

Ebenso aber auch die gegenteilige Haltung, die darin besteht, im Vertrauen auf Gott, etwas zu wagen.

So gesehen gehört zum Aufbau einer alternativen Energieversorgung aus dem Stand heraus, ebenso viel Mut wie die Weiterentwicklung einer als riskant empfundenen Energiegewinnung aus Kernkraft.

Ob eine Entscheidung aus Angst oder aus Mut erfolgt, ist eine Frage der Begleitumstände und der Herzenshaltung, und da habe ich den Eindruck, dass bei der überhastet getroffenen Entscheidung aus der Kernenergie auszusteigen, die Angst Pate stand und damit nicht auf Gott vertraut, sondern auf die Trugbilder der eigenen Furcht gesetzt wurde.

Und wenn das so ist, wurde unverantwortlich gehandelt.


Jörgen Bauer



Quellenhinweis:

Mitwissen Mittun
Pro Conscientia Infobrief Nr. 21, vom 09.11.2011
Rainweg 1/1, 69118 Heidelberg


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