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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.06.2017

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Hitze, Alleinsein, und andere Versuchungen sollen uns nicht vom Herrn weglocken.

Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

1. Petrus 4,12+13

Wir brauchen Trost, uns fehlt der Mut,
verschmachten in der heißen Glut.
Doch wahre Hilfe kann nur sein,
in der Gnade Gottes ganz allein.

Frage: Fürchten Sie sich vor Nöte und Prüfungen, die das Leben in der Nachfolge Jesu hie und da bringen könnte?

Tipp: Jeder, der Jesus nachfolgt, wird manchmal auch Schwierigkeiten, vielleicht auch Traurigkeit oder Unverständnis anderer Leute erleben. Lasst uns nicht beirren, Gottes Wort lehrt uns, Jesus treu zu bleiben. Wenn er in den Wolken wiederkommt um seine Gemeinde zu holen, wird er den Überwindern eine Siegeskrone geben.

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Halloween

(15.11.2009)




„Das Europa des Dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse zu Halloween“, zürnte der Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone anlässlich des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 03.11.2009, der in den Kruzifixen, wie sie in italienischen Klassenzimmern hängen, einen „Verstoß gegen die Menschenrechte“ sieht.

Das allerdings ist ein Thema für sich. Der Blick soll zunächst auf das Halloween-Spektakel gelenkt werden, zumal dieses bislang nicht als „Verstoß gegen die Menschenrechte“, klassifiziert wurde.

Nach dem "Konsumkalender" beginnt "Ostern" kurz nach Neujahr und "Weihnachten" gleich nach den Sommerferien. Daneben gibt es die schon klassischen Konsumfeste, wie Silvester, Fasching, Vater- und Muttertag. In letzter Zeit wurde zusätzlich der 14. Februar als Valentinstag und seit neuestem Halloween für den Konsum erschlossen.

Wie man sieht, gibt es wohl Grenzen für ein allgemein akzeptiertes christliches Symbol, wobei ein Einzelner ausreicht, der meint sich dadurch gestört fühlen zu müssen, nicht aber, wenn es darum geht die Umsätze zu steigern und das, was dabei angeboten wird, eher geeignet ist ein Schulkind zu schockieren.

Trotz seines heidnischen Hintergrundes, wird Halloween als eine Spaß- und Konsumveranstaltung wahrgenommen, wodurch es sich nicht wesentlich von den übrigen "Konsumfestzeiten und -tagen"unterscheidet.

Selbst wenn deren Sinn einmal ein christlicher war, ist dieser doch weitgehend in Vergessenheit geraten, weshalb hier nicht mehr die „Gefahr besteht, Christliches hören oder sehen zu müssen, um dadurch in den Menschenrechten verletzt zu werden“.

Halloween fällt, genau genommen, in die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Nach heidnischer Vorstellung ist die Wand zur Welt der Geister in dieser Nacht besonders dünn, weshalb die Seelen der Verstorbenen in Tiergestalt zurückkehren und Unheil anrichten können. Durch "Gegenmittel" wie Feuer oder Masken, versuchte man die Geister zu vertreiben.

Um diesen heidnischen Vorstellungen entgegenzuwirken, hat die Kirche den 1. November zum Tag aller Heiligen (Allerheiligen) und den 2. November zu Allerseelen erklärt. Im evangelischen Bereich fällt der Reformationstag auf den 31. Oktober. Nur wenigen, die sich an Halloween verlustieren, dürften diese Hintergründe bekannt sein.

Der Erfindergeist, um mit dem Horror Kasse zu machen, treibt allerdings seltsame Blüten:

So erklärt der „Movie Park Germany“ in Bottrop (Ruhrgebiet) den gesamten Oktober zum „Horror-Monat“. An drei Tagen in der Woche streifen jeweils ab 18:00 Uhr 250 Dämonen, Monster, Zombies und andere höllische Kreaturen durch den Freizeitpark. Auch an anderen Orten wirbt man mit besonderen Halloween-Aktionen.

In Schierke im Harz wird anlässlich des Gruselfestes der Kurpark zum "Tal der Hexen" umfunktioniert. Dort findet ein Umzug mit anschließender Geisterparty statt. Im südlichen Ruhrgebiet bietet das "Haus Ennepetal" – wo sonst in der Adventszeit christliche Musikveranstaltungen stattfinden – Halloweenvorführungen mit "bizarren Gestalten und schaurig-schönen Hexen" an.

Genau 6 Monate vorher gibt es die vergleichbare Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai, in welcher nach heidnischen Vorstellungen, das "Wilde Heer", Hexen und Geister ihr Unwesen treiben.

Es gibt hier eine 1000jährige Tradition, die sich auf den Harz und dort um den Brocken herum, beschränkt und deshalb weniger bekannt ist. Bei dem „Fest“ geht es um die Vermählung der Hexen mit dem Teufel. Auch das hat in den letzten Jahren Volksfestcharakter angenommen und wird entsprechend vermarktet.

Leider geben sowohl Halloween wie auch die Walpurgisnacht Anlass für allerlei, zum Teil groben bis lebensgefährlichen Unfug, was bei Festen mit heidnischen Hintergrund allerdings nicht verwundern sollte. So ist es kein Spaß mehr, wenn z.B. auf der Straße ein Kanaldeckel ausgehoben wird.

Wie soll man solche Dinge beurteilen? Sind sie eher harmlos oder doch bedenklich?

Ich selbst sehe das nicht so eng, muss aber anmerken, dass sich die Mächte der Finsternis eigentlich nicht für Spaß und Klamauk eignen. Dass dies trotzdem geschieht, liegt daran, dass man diese Mächte nicht ernst nimmt, sondern für Phantasieprodukte hält.

Zu heidnischen Zeiten, als Halloween aufkam, das seine Wurzeln in Irland hat, war die Angst vor bösen Geistern sehr massiv und man weiß von Afrika und anderen heidnischen Gegenden, dass die Angst vor bösen Geistern, vor Zauber, Dämonen usw. das Leben der Menschen auf eine für uns unvorstellbare Weise lähmt, hemmt und beeinträchtigt und nicht nur das, sondern auch zu schlimmen Taten treibt.

So las ich letztens in der Zeitschrift GEO, der man sicherlich nicht die Seriosität absprechen kann, dass in Südafrika regelmäßig Menschen verschwinden, die bei irgendwelchen heidnischen Riten geopfert werden. Da der ganze Staat heidnisch infiltriert ist, bestehen keine Chancen gegen solche Machenschaften mit staatlichen Mitteln vorzugehen. Die Beseitigung der Apartheid hat, so gesehen, keine Vorteile gebracht, sondern nur in noch schlimmere Bindungen geführt.

Es ist und war das Licht des Christentums, das die Menschen von den Mächten der Finsternis frei gemacht hat, so frei, dass wir uns, als "moderne Menschen" überhaupt nicht mehr vorstellen können, dass es diese dunklen Mächte, die auch die Bibel bezeugt, tatsächlich gibt.

Überall da, wo das Christentum an öffentlicher Bedeutung verliert, so wie in unserem neuheidnischen Kulturkreis, entsteht nicht etwa ein Vakuum oder ein neutraler Raum, sondern es kommt zu einem Rückfall ins Heidentum, erkennbar an der Zunahme abergläubischer Praktiken, an Esoterik, Naturvergötzung und eben auch Halloween und die Walpurgisnacht als die (bis jetzt noch) "spaßige Seite" dieser Entwicklung.

Kann man als Christ an solchen Veranstaltungen teilnehmen? Der Theologieprofessor Thielicke wurde von seinen Studenten einmal gefragt: "Herr Professor dürfen wir als Christen an einer Faschingsveranstaltung teilnehmen?"

Darauf der Professor: "Woher soll ich das wissen, das müsst ihr selbst wissen. Wenn ihr morgen früh aber eine Andacht halten sollt, wird diese dann durch die Teilnahme an der Faschingsveranstaltung besser sein?"

Man könnte auch anders fragen: "Führt uns Halloween zu Christus hin oder von Christus weg?"

Die Studenten gingen damals nicht zu der Faschingsveranstaltung.

Zu begrüßen ist, dass die Kirchen, als Gegengewicht zu Halloween, Nächte oder die Nacht der offenen Kirche kreiert haben.


Was sagt das Wort Gottes dazu?

Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Epheser 6, Vers 12

Das Wort Gottes weiß und bezeugt an vielen Stellen eine sichtbare und eine unsichtbare Welt und Wirklichkeit, von der die Naturvölker noch wissen und die Menschen etwas ahnen, was aber bei uns, aufgrund eines einseitigen „wissenschaftlichen Weltbildes“ negiert wird.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist.
2. Mose 20, Vers 4

Kurz gesagt, heißt das soviel, dass wir uns keine Bildnisse der unsichtbaren Wirklichkeit machen sollen. Da uns Gottes Gebote nicht einschränken, sondern bewahren sollen, ist es für uns demnach nicht bekömmlich, sich mit dem Unsichtbaren zu befassen. Weder im Ernst noch im „Spaß“.

Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts;
Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.
Epheser 5, Verse 8 und 11

Auch wenn man Halloween nicht überbewerten und nicht zu eng sehen sollte, ist doch festzustellen, dass hier, der „Spaß“, an widerlichen und widerwärtigen Dingen in zumindest geschmackloser Weise festgemacht wird. Meinem Verständnis von Spaß und Humor entspricht das nicht. Eher muss das als Anzeichen einer weiter zunehmenden Dekadenz gedeutet werden. Mit der „Geisterbahn“ früherer Zeiten lässt sich das jedenfalls nicht vergleichen.

Im Jahre 1905 verbot der Eigentümer des Brockens, der Fürst von Stolberg-Wernigerode, das „satanische Spektakel“, der Vermählung der Hexen mit dem Satan auf dem Brocken, (Blocksberg) nachdem dieses volksfestähnliche Züge angenommen hatte.

Heute wäre ein solches Verbot nicht mehr möglich. Der Fürst hatte aber ein gesundes Gespür für Dinge, die man besser lässt, und das ist heute leider weitgehend abhanden gekommen.


Jörgen Bauer

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