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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.10.2017

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Gemeinschaft mit Jesus suchen ist mein Herzensverlangen!

Höre, Tochter, sieh und neige dein Ohr: Vergiss dein Volk und dein Vaterhaus! Den König verlangt nach deiner Schönheit; denn er ist dein Herr und du sollst ihm huldigen.

Psalm 45,11-12

Tue ich Jesus Christus von Herzen lieben,
und werde ich innerlich zu ihm getrieben?
Ist Jesus Christus mein einziges Verlangen,
und sehne ich mich danach ihn zu umfangen?

Frage: Lieben wir Jesus Christus wirklich mehr als Familie, Eltern, Hab und Gut?

Tipp: Jesus sagte einst: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,26). Jesus Christus muss uns somit wichtiger als irgend jemand oder irgend etwas sein! In der obigen Parallelstelle zur Entrückung lesen wir daher folgerichtig den weisen Rat des Vaters an seine Tochter, ihn (den Vater!) „zu vergessen“ und den Blick alleine auf den König und Bräutigam (Jesus Christus) gerichtet zu halten! Hier seien Väter und Mütter gefragt: Lasst Ihr Euer Kind sofort los, wenn Jesus es in seinen Dienst ruft? Und allgemein: Steht das Verlangen bei Jesus zu sein über allen irdischen familiären Verbindungen? Wohl uns, wenn dies der Fall ist und wir nur das eine Ziel haben: Zu Jesus zu gelangen und Ihm zu huldigen!

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Datenängste

(02.09.2010)


Es war schon immer so, dass die Privatsphäre durch spezielle Vorschriften geschützt wurde. Zu denken ist dabei an die ärztliche Schweigepflicht, das Bank-, Steuer-, Post- und Beichtgeheimnis. Daneben gab es diverse Dienst- und Geschäftsgeheimnisse, die nicht offenbart werden durften.

Das alles war überschaubar. Durch die elektronische Datenverarbeitung und die damit verbun dene Datenflut, wurde es notwendig, spezielle Datenschutzvorschriften zu erlassen. Und das geschah besonders gründlich, weshalb es kaum noch etwas gibt, was nicht der Geheimhaltung bedürfte.

Was früher das „Privileg“ von Diktaturen war, die alles unter Verschluss hielten und in jedem einen potentiellen Spion sahen, ist nunmehr Allgemeingut geworden.

Der Datenschutz wurde so extrem ausgebaut, dass sich damit die Arbeit ganzer Verwaltungen nachhaltig behindern lässt, weil auch Daten geschützt werden müssen, die früher niemandem Kopfzerbrechen bereitet hätten, wie zum Beispiel postalische Adressen oder Telefonnummern.

In Notfällen oder wo dringend etwas verschickt werden muss, kann es sehr hinderlich sein, wenn zuerst schriftlich bei Einwohnermeldeämtern nachgefragt oder gar noch die „Zustimmung des Betroffenen“ eingeholt werden muss.

Wer etwas zu verbergen hat, profitiert von solchen Regelungen. Ich erinnere mich an einen Verkäufer, dem ein Kunde einen erheblichen Betrag schuldete, dem aber aufgrund des Datenschutzes nicht geholfen werden konnte.

Der Datenschutz treibt auch sonst seltsame Blüten. So wurde seitens der Datenschützer einmal allen Ernstes gefragt, ob wir bei unseren Kunden Ausweiskontrollen vornehmen.

Es ist auch verpönt Besucher, außerhalb von Diensträumen, mit deren Namen aufzurufen, weil andere dadurch dessen Namen erfahren und daraus vielleicht irgendwelche Schlüsse ziehen könnten. Die sich hier ergebenden „Probleme“ wurden dadurch gelöst, dass man Nummern zieht, die nacheinander aufgerufen werden.

Auch Ziffernfolgen in Adressenfeldern können „bedenklich“ sein. Post von Firmen, Behörden oder Zeitungsverlagen zeigen oftmals solche Ziffernfolgen, aus denen Rückschlüsse gezogen werden könnten.

Die gerade aktuelle Datenschutzbefürchtung rührt aus der Familienkarte durch die, insbesondere finanziell klamme Familien, bestimmte Vergünstigungen im Kultur- und Freizeitbereich erhalten sollen.

Dass man eine solche Karte als „Diskriminierung“ interpretieren kann, weil diese, anders als Bargeld, zweckgebunden ist, ist die eine Seite. Die andere ist die, dass dadurch, rein theoretisch, nachvollzogen werden kann, wer wann welches Angebot genutzt hat, woraus sich ein „Profil“ erstellen ließe.

Die Frage ist allerdings, wer daran Interesse haben könnte und was es da zu verheimlichen gibt. Mancher Datenschutz wird sicher nicht zu Unrecht als übertrieben und überzogen angesehen.

Das Verhältnis zum Datenschutz ist deshalb auch ein Zwiespältiges.

Auf der einen Seite überschlägt man sich fast vor lauter Datenschutz, so wie in dem Fall, wo auf einem Lkw-Parkplatz ein Parkwächter brutal zusammengefahren wurde. Der Täter hätte über das Autobahnmautterminal ohne weiteres ermittelt werden können – das war aber „völlig ausgeschlossen“, weil die hier gewonnenen Daten nicht zur Verfolgung von Straftätern verwendet werden dürfen.

Hier ging es „nur“ um ein Menschenleben. Etwas anderes gilt „selbstverständlich“, wenn es ums Geld geht. Hier darf das Finanzamt unerkannt, in direktem Zugriff auf Bankkonten, Daten erschnüffeln, und es bestehen auch keine Bedenken von untreuen Bankangestellten, unter Verletzung des Bankgeheimnisses, geklaute Kontendaten aufzukaufen. Und alle Viren- und Hackerschutzprogramme dürfen nie soweit gehen, dass dadurch amtlichen Kontrolleuren ein verdeckter Zugriff unmöglich gemacht wird.

Aber auch die Bürger, die eigentlich geschützt werden sollen, verhalten sich zwiespältig.

Während bei Volksbefragungen irrationale Ängste und Gefahren an die Wand gemalt werden und Widersprüche gegen Google Street View ermöglicht wurden, wo Straßenzüge und Häuser aufgenommen werden, die ohnehin auf jedem Stadtplan erkennbar und auf den allgegenwärtigen Satellitenbildern und von jedem der vorbeigeht zu sehen sind, gibt man sich äußerst sorglos, wenn es darum geht, von sich aus persönliche Daten zu offenbaren.

Da werden nicht nur persönliche Krankheitsgeschichten an Leute, die das besser nicht wissen sollten, in aller Ausführlichkeit weitergegeben sondern auch auf privaten Webseiten, weltweit persönliche Erlebnisse veröffentlicht.

Es bedarf aber nicht unbedingt privater Webseiten. Es reicht schon aus sich hin und wieder via e-Mail zu äußern. Interessehalber habe ich mal meinen Namen im Internet aufgerufen und gestaunt, wie oft ich dort bereits vorkomme.

Das wird gern von potentiellen Arbeitgebern genutzt um sich ein Bild von Bewerbern zu machen. Ich habe zwar nichts zu verbergen – aber für jemanden, der sich noch bewerben muss, kann sich solches als zweischneidig erweisen.

Durch den Gebrauch diverser Chipkarten, des Mobiltelefons, Surfen im Internet, Teilnahme an Preisausschreiben, Befragungen usw. werden zudem jede Menge Spuren gelegt, die es ermöglichen, nicht nur vollständige Bewegungsprofile zu erstellen, sondern auch genaue Kenntnisse über persönliche Vorlieben, Gewohnheiten und Ansichten zu erlangen. Zum Teil werden diese Daten seit längerem verknüpft und kommerziell genutzt.

Merkwürdig ist auch, dass manche alles geschützt und gelöscht sehen wollen, dann aber erzürnt sind, wenn sie selbst betreffende Auskünfte nicht mehr gegeben werden können, weil sämtliche Daten wegen Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht wurden.

Ich will all diese, in sich widersprüchlichen Vorgänge nicht bewerten, sondern versuchen, diese im Lichte des Wortes Gottes zu sehen.

Was mir hier zuerst auffällt ist, dass man die Dinge zwar locker sieht, sich aber sehr schnell Ängste und Misstrauen gegenüber allen und jedem wecken lassen. Dabei scheint es so zu sein, dass sich, durch entsprechende Berichterstattung, Ängste auf mehr nebensächliche Dinge, wie z.B. fotografierte Häuser, fokussieren lassen, wobei das, was eher bedenklich sein könnte, wie das Vernetzen diverser persönlicher Daten, zu kommerziellen Zwecken, ausgeklammert wird.

Das eigentliche Problem ist aber:

Homo homini lupus = Der Mensch ist des Menschen Wolf.

Wie zutreffend ist doch dieses klassische Zitat, das sich ganz einfach belegen lässt, wenn wir uns klarmachen welcher ungeheure Aufwand getrieben werden muss, um uns vor unseren „Artgenossen“, unseren Mitmenschen, zu schützen, wozu in jüngster Zeit jetzt auch noch der Datenschutz gekommen ist, weil damit zu rechnen ist, dass persönliche Daten ausgekundschaftet und zu unserem Nachteil verwendet werden.

Nicht nur Polizei und diverse Wach- und Schließgesellschaften und jetzt auch der Datenschutz sind erforderlich. Es bedarf ohne Ende jeder Menge Schlösser und Schlüssel, der Wegfahrsperren, der Diebstahlsicherungen, Tür- und Fenstersicherungen, der Alarmanlagen, Ausweise, Geheimnummern, Codeworte, Eigentumsnachweise, Warnhinweise, Versicherungen, Virenschutzprogrammen usw. und das alles, weil wir unseren Mitmenschen nicht trauen können.

Ist das nicht sehr schlimm?

Wir haben uns allerdings so sehr daran gewöhnt, dass wir das als „selbstverständlich“ ansehen und es uns deshalb nicht mehr berührt.

Berühren – und zwar auf das Heftigste – tut uns das nur dann, wenn uns Menschen enttäuschen, denen wir vertraut und denen gegenüber wir deshalb auf Sicherungen verzichtet haben oder wenn wir ahnungslos in eine Falle tappen, weil wir es nie für möglich gehalten hätten, selbst zu Opfern zu werden.

Das Wort Gottes hält uns allen hier aber den Spiegel vor und zeigt uns, dass wir im Grunde alle untreu und zu Tätern werden können und deshalb gut daran täten, wenn sich jeder vor sich selbst schützen würde. Nur leider können wir das nur sehr unzureichend oder zutreffender gesagt, überhaupt nicht.

Auf alle aufwändigen und teuren Absicherungen könnte man ab sofort verzichten, wenn sich alle Menschen sofort an den Zehn Geboten orientieren würden.

Wie wir wissen, geht das nicht, weil wir unter der Knechtschaft der Sünde stehen. Wenn man das erkannt hat, werden die wenig schmeichelhaften Aussagen der Bibel über uns Menschen und unsere Erlösungsbedürftigkeit plötzlich ganz klar. Ebenso gewinnt das Heil, das uns Chris-tus erworben hat, plötzlich an Bedeutung.

Ebenso wird klar, dass es mit uns umso besser wird, umso mehr wir uns vom Geist Gottes leiten lassen und umso ähnlicher wir Christus werden.

Auch der Umkehrschluss leuchtet ein: Je weiter sich eine Gesellschaft von Gott entfernt, umso schneller geht es in den Abgrund.

Abschließend ein Blick in Gottes neue Schöpfung, in der es weder des Datenschutzes noch irgendwelcher Schlösser und Riegel bedarf:

Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.
Offenbarung 21, Verse 18 und 21

Ich dachte früher immer, dass ist ja schlimm, wenn alles durchsichtig ist und ich von allen gesehen werden kann.

Aber genau das ist das typische Denken des „Alten Adam“, der immer etwas zu verbergen hat.

Jeder möge mal darüber nachdenken, was es im eigenen Leben gibt, von dem man möchte, dass es nie jemand erfährt. Manche behaupten, dass es so etwas bei ihnen nicht gäbe. Wer das sagt, hat entweder ein schlechtes Gedächtnis oder er belügt sich selbst.

Denken wir doch nur an das, was wir manchmal denken oder daran, wo wir uns blamiert, es mit der Wahrheit nicht so genau genommen haben oder an Dinge bei denen wir nicht gesehen werden wollten.

Mir fällt da eine Menge ein.

Die Verbindung zu Jesus verhilft aber dazu, von diesen Dinge immer mehr abzulassen, Fehler offen einzugestehen und Gott unsere Sünden zu bekennen.

In Gottes neuer Schöpfung werden auch wir durch und durch neu sein und, wie anfangs im Garten Eden, nichts „Undurchsichtiges“ mehr an uns haben, was wir verheimlichen oder verbergen müssten. Datenschutz wird also überflüssig sein.


Jörgen Bauer


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