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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.10.2017

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Jesus im Herzen! Für Ihn ganz leben!

Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.

Philipper 1,21

Ich will streben
nach dem Leben,
wo ich selig bin;
ich will ringen,
einzudringen,
bis daß ich`s gewinn.

Frage: Bildet Jesus Christus das Zentrum Deines Lebens?

Tipp: Gott hat den Menschen zu sich hin erschaffen, um in Lebensgemeinschaft mit ihm zu leben. Sünde zerstörte diese Gemeinschaft aber sehr rasch (siehe 1. Mose 3). Der Lebenssinn wurde somit zerstört, Satans Versprechen entpuppten sich als Lüge und letztlich brachte es den Tod! Umgekehrt bringt es aber geistliches (und letztlich ewiges, herrliches) Leben, wenn wir unsere sündigen Lüste und unseren Eigensinn „in den Tod“ geben (Sterben ist hier Gewinn) und ganz für Jesus Christus leben! Heute finden wir dadurch bereits im Herzen wahren Frieden und gehen vor allem auch einer Herrlichkeit entgegen, welche mit Worten nicht beschreibbar ist! Lasst uns ganz für Jesus Christus leben und alles was uns daran hindert „sterben lassen“!

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Volxbibel

(26.10.2008)



Wie halten wir es mit der Bibel? Diese Frage ist berechtigt. Einfach deshalb, weil sie seit eh und je im Kreuzfeuer steht. Das Spektrum reicht dabei von einer, im negativen Sinne "fundamentalistischen" und damit sektiererischen Sichtweise, über eine liberale und kritische Betrachtung, bis hin zu der Behauptung, dass es sich hier um ein "Märchenbuch" handelt. Wie dem auch sei: Wer sich mit der Bibel, und wenn auch nur ganz oberflächlich befasst hat, kommt um eine Entscheidung nicht herum, die von totaler Zustimmung bis zu totaler Ablehnung reicht.

Sicher ist nur eines: Sie hat unseren Kulturkreis entscheidend beeinflusst und sie enthält Aussagen, die man nicht so einfach übergehen und wegstecken kann. Dass man sich größtenteils nicht mehr mit ihr befasst, hat erkennbar nachteilige Folgen und des- halb hat man sich in jüngster Zeit bemüht, die Bibel wieder größeren Leserkreisen zugänglich zu machen.

Dies geschieht in erster Linie durch Übertragungen, in denen versucht wird, die Bibel ins heutige Deutsch, also in die Umgangssprache zu "übersetzen". Zu denken ist hier an die "Gute Nachricht" oder an "Hoffnung für alle", Übertragungen, die sich gut und verstehbar lesen lassen, auch wenn man dabei Verflachungen in Kauf nehmen muss.

Auf dieser Schiene bewegt sich auch die "Volxbibel", wobei die eigentlich gute Absicht total ins Gegenteil verkehrt wird.

In der Absicht, das Neue Testament auch für "unterste Schichten" "lesbar" und "interessant" zu machen, hat man sich hier einer absoluten Fäkal- und Gossensprache bedient, von der man annimmt, dass sie von jungen Menschen, die sich in einem primitiven Umfeld bewegen, gesprochen wird, was sich dann unter anderem so oder ähnlich liest:

„Wenn ihr verarscht oder gelinkt werdet oder man Gerüchte über euch verbreitet wegen mir, dann könnt ihr darüber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr dafür ganz fett absahnen.“

Und das "Vaterunser" liest sich dann stellenweise so:

„Hey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz groß rauskommen! Du sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon da oben im Himmel der Fall ist.… Und verzeih uns die Sachen, wo wir mal wieder Mist gebaut haben. …Denn dir ist doch nichts unmöglich, du hast die ganze Power und du sollst fürimmer unser Held sein. So passt es!“

Der Begründer der charismatisch geprägten Jesus Freaks und Initiator der "Volxbibel", Martin Dreyer, sieht sich, wegen des "großen Erfolgs" der "Volxbibel" nunmehr gerufen, auch das Alte Testament in den "Jargon der modernen Jugendsprache" zu übertragen, eine Aufgabe, zu der er sich "von Gott beauftragt" weiß.

Was ist von einer solchen "Übertragung" zu halten?

Zunächst bin ich mal davon ausgegangen, dass es durchaus möglich ist, auf diese Weise ausgeflippten Jugendlichen die Bibel nahezubringen und zum Glauben hinzuführen. Man kann sich dabei darauf berufen, "dass man die Sprache derer spricht, die man erreichen möchte", was nach wie vor als ehrenwertes Motiv gilt.

Je mehr ich aber darüber nachdenke, um so unmöglicher scheint mir das zu sein, was ich nachfolgend näher begründen möchte, wobei ich den Schwerpunkt nicht auf die üblichen Argumente, wonach die "Volxsbibel" im höchsten Maße gotteslästerlich und damit verwerflich ist, legen werde. Ich möchte die Betrachtung von einer ganz anderen Seite her angehen.

Denn ich sehe hier etwas ganz anderes, etwas, was mit unserem postmodernen Relativismus zu tun hat. Dieser Tage las ich eine Zeitungskolumne, in welcher der allenthalben anzutreffende Mangel und Verlust an Respekt thematisiert wurde.

Danach gilt es als "in" Anstandsregeln zu ignorieren, grundsätzlich nichts und niemanden zu respektieren und sich betont lässig und gleichgültig zu geben. Das kann sich z.B. darin äußern, dass man in durchlöcherten Jeans in die Oper geht oder, wie einst ein bekannter Politiker der rot-grünen Koalition, in Turnschuhen zu Sitzungen des Bundestages oder zu einer Bundeswehrvereidigung. Durch sein äußeres Erscheinungsbild und Auftreten will man zu erkennen geben, dass einem im Grunde alles Schnuppe ist, man auf Werte oder Ideale überhaupt nichts gibt und einem nichts heilig ist. Die "Volxbibel" gebraucht an einer Stelle denn auch die "treffende Formulierung", "dass einem etwas am Arsch vorbeigeht".

Diese innere "Leck-mich-am-Arsch-Haltung", wenn ich das einmal so krass formulieren darf, drückt sich dann auch in der dazugehörigen laschen und flapsigen Gossensprache aus. Bei der Sprache ausgeflippter Jugendlicher handelt es sich deshalb um keinen Dialekt, in den man die Bibel übertragen müsste, sondern darum, das Wort der Bibel eben genau diesem Niveau anzupassen und damit mit der "Leck-mich-am-Arsch-Haltung" gleichzuschalten.

Zwischen dem Versuch die Bibel beispielsweise in eine Mundart, wie sächsisch, bayerisch, schwäbisch oder plattdeutsch zu übertragen und dem Versuch aus dieser ein Gossen- und Fäkalienbuch für Leute zu machen, die sich in der Gosse zuhause fühlen, besteht also ein himmelweiter, fundamentaler Unterschied.

Auch wenn es vielleicht vorstellbar ist, dass sich ein im Gossenjargon beheimateter junger Mensch durch die "Volxbibel" angesprochen fühlt, ist die "Volxbibel" nach meinem Verständnis allenfalls geeignet den Leser in seiner laschen, flapsigen Aussteigerhaltung zu bestätigen.

Nun will das Wort Gottes aber das gerade Gegenteil bewirken: Der Leser soll sich ändern und eben gerade nicht mehr die Alte bleiben. Er soll aus seinem destruktiven Niveau herausgeholt werden. Und hier meine ich, dass auch der "ausgeflippteste Typ", wenn man sich seiner annimmt und ihn ernst nimmt, ebenfalls die ganz normale Sprache versteht, werden doch auch Betrunkene sehr schnell "nüchtern" und verstehen klar was gemeint ist, wenn sie plötzlich in eine Lage geraten, in der dringendes Handeln gefordert ist.

Deshalb ist eine "Volxbibel" nicht nur überflüssig, sondern von dem, was sie bewirkt, tatsächlich gotteslästerlich, denn die Frage ist nicht, was man möglicherweise "Gutes" bewirken wollte, sondern was tatsächlich bewirkt wird.

Man stelle sich mal die Wirkung vor, die entstünde, wenn z.B. die Bundeskanzlerin, "um auch vom einfachen Volk verstanden zu werden", eine Regierungserklärung im "Volxbibel-Jargon" abgeben, ein Nachrichtensprecher auf diese Weise Tagesereignisse kommentieren oder ein Retter meinen würde, einem in Not Geratenen erst dann helfen zu können, wenn er selbst in den Sumpf springt, anstatt dies vom sicheren Grund aus zu tun.

Wenn man sich vor Augen führt, dass die Bibel "Heilige Schrift" und ernstes Wort Gottes ist, in der sich Gott offenbart und an die er sich gebunden hat, und was die "Volxbibel" daraus macht, beantwortet sich die Frage, ob die "Volxbibel" vielleicht doch positive Seiten haben könnte, ganz von selbst.


Jörgen Bauer


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