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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.12.2017

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Das Volk Gottes ist und bleibt gesegnet.

Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? Du Volk, das sein Heil empfängt durch den Herrn, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deine Feinde werden dir huldigen und du wirst auf ihren Höhen einherschreiten.

5. Mose (Deuteronomium) 33,29

Israel hat keine Hilfe - nur allein
bei Gott, dem Allmächtigen und sehr starken Herrn.
Wie ist unser Gott doch so kraftvoll und rein,
er ist voll Gnade, seine Güte ist nie fern.

Frage: Wie hat Israel überlebt?

Vorschlag: Schon Abraham, der Patriarch, hat Gott geglaubt und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Als das Volk Israel beim Auszug aus Aegypten vor dem Schilfmeer stand und die ägyptische Armee (ihr Verfolger) ihnen dicht auf den Fersen waren, da schrie Mose, ihr Anführer zu Gott und der Herr schuf im Meer eine Gasse, dass das ganze Volk Israel trockenen Fusses hindurchgehen konnte. Vertrauen auf Gott und Gehorsam seinem Wort gegenüber, schenkte Israel den Sieg. Tun wir es genauso! Vertrauen wir mit kindlichem Glauben unserm allmächtigen Gott!

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Gott ja - aber zu was Jesus Christus?

(16.11.2008)



Es gibt, ganz grob gesagt, zwei Gruppen von Menschen: Solche die an Gott glauben und solche, die nicht an Gott glauben. Aber das ist, wie gesagt, eine sehr grobe Einteilung, weil es in beiden Gruppen die vielfältigsten Nuancierungen gibt.

Mit vielen Menschen kann man sich sehr schnell darauf „einigen“, dass es einen Gott gibt. Dabei ist festzustellen, dass die Gottesvorstellungen höchst unterschiedlich sind und sich hier jeder sein ganz individuelles Gottesbild zurecht gelegt hat. Die Aussage lautet dann etwa so, „ich habe meinen Gott und weiß was ich glaube“.

Dabei wird gerne angefügt, dass im Grunde jeder an einen Gott glaubt, wobei Gott viele Namen habe. Deshalb ist es im Grunde egal, welcher Religion man angehört. Es mache keinen großen Unterschied ob man Christ, Muslim, Buddhist oder was auch immer sei. Hauptsache man glaube überhaupt etwas. Jeder komme dabei, auf seine Weise, zu diesem einen Gott.

Aus dieser Haltung kann man allerdings schließen, dass der Schöpfer je dem Menschen eine Ahnung von Gott und Ewigkeit ins Herz gegeben hat. Und eigenartigerweise gibt es auch keine wirklichen Atheisten. Auch wer sich als Atheist bezeichnet und vorgibt nicht an Gott zu glauben, kommt doch nicht an Gott vorbei.

Zu denken ist hier an Josef Stalin, der, obwohl christlich erzogen, sicher alles andere als ein gläubiger Mensch war. Es ist bekannt, dass er während des 2. Weltkrieges, jeden Tag, in Begleitung seines Leibwächters, der solange davor warten musste, eine Kapelle im Kreml aufsuchte. Und der Revolutionär und Kommunist Ho Chi Minh, rechnete damit, nach seinem Tode, auf die „Genossen Lenin und Marx zu treffen“. Das ist schon merkwürdig!

Es wird davon berichtet, dass erklärte Gottesleugner, wie der Philosoph Voltaire und auch der Revolutionär Lenin, schwer litten, als es dem Ende zuging. Sie spürten deutlich, ihr Leben verfehlt zu haben. Lenin betete am Ende vergeblich Tische und Stühle an.

Und merkwürdigerweise ist auch allen Menschen der Opfergedanke vertraut. Naturvölker meinen, Götter, Geister und Ahnen durch Opfer besänftigen zu müssen. Man glaubt auch, durch Opfer von den „höheren Mächten“ etwas erkaufen zu können. Dieser Gedanke hat sich dann in den Hochreligionen in Opferkulten manifestiert.

Der Mensch scheint ein permanent schlechtes Gewissen und daher Furcht vor unsichtbaren Mächten zu haben, denen er sich nicht gewachsen sieht. In unserem „modernen, fortschrittlichen“ Kulturkreis wird das in Form von abergläubischen Praktiken auf eine subtilere Weise ausgelebt.

Das Wort Gottes sagt uns, dass an diesem Urwissen etwas dran ist, weil wir durch den Sündenfall, durch den die Sünde in die Welt gekommen ist (Sünde heißt Trennung von Gott, verbunden mit der totalen Zielverfehlung des Lebens - die einzelnen Tatsünden sind nur die Folge dieser Gott entgegengesetzten Grundhaltung unseres Herzens) unter dem Zorn und Gericht Gottes stehen, deren sichtbare Folge unsere Vergänglichkeit ist, an dessen Ende der Tod steht.

Gott hat sich in seiner Liebe den Menschen offenbart, weil er möchte, dass wir zu ihm und damit zum Leben, letztlich zum ewigen Leben, zurückfinden.

Zu Zeiten des Alten Testaments gab es zur Versöhnung mit Gott einen differenzierten Opferdienst, bei dem, stellvertretend für die Menschen, Tieropfer dargebracht wurden.

Im Neuen Testament, dem Neuen Bund, ist der, vom Heiligen Geist gezeugte und deshalb ohne Sünde geborene Sohn Gottes, Jesus Christus, das Lamm Gottes. Als Sündloser konnte er, durch sein unschuldiges Leiden und Sterben, die Schuld, die gegen uns stand, freiwillig auf sich nehmen und damit tilgen. Weil er ohne Sünde, also völlig unschuldig war, konnte auch der Tod keine Macht über ihn haben und musste ihn wieder freigeben.

Das Kreuz Christi und seine Auferstehung zeigen somit eine Zeitenwende an. Das Kreuz ist der Altar und Christus das Lamm, das geopfert wird, weil Tieropfer letztlich nicht ausreichen. Seine Auferstehung zeigt an, dass wir, wenn wir das annehmen, nunmehr gerechtfertigte Sünder sind. Jesu Opfer und seine Auferstehung sind für die Menschen aller Zeiten gültig und können nicht weiter überhöht werden. Alle weiteren Opfer werden damit überflüssig.

Wenn wir das im Glauben annehmen, dann brauchen wir vor Gott keine Angst mehr zu haben. Auch die übrigen sichtbaren und unsichtbaren Mächte und Gewalten haben dann keine Macht mehr über uns. Wir brauchen niemanden mehr zu besänftigen oder zu fürchten. Das ist die große Freiheit, die einzig nur der Christliche Glaube schenkt. Damit erweisen sich alle anderen Religionen als Sackgassen und deren Götter als machtlose Götzen.

Ein buddhistischer Mönch fand einen Ausspruch Buddhas, der lange vor Jesus auf dieser Welt lebte. Buddha sagte: „Sünden kann ich nicht vergeben, aber nach mir wird einer kommen, dem wird man Hände und Füße durchbohren, und der kann Sünden vergeben. Der buddhistische Mönch forschte nach und fand darauf zum christlichen Glauben.

Für viele ist es schwer verstehbar, wie es sein kann, dass der liebende und barmherzige Gott zur Tilgung der Sündenschuld eines blutigen Opfers bedarf. Weshalb kann Gott nicht „einfach so“ vergeben? Hier ist zu sehen, dass Gott auch ein heiliger und gerechter Gott ist, dessen absolute Heiligkeit und Gerechtigkeit die Bestrafung der Sünde fordert. Denn Gnade allein, die dann eine „billige Gnade“ wäre, schafft noch keine Gerechtigkeit.

Der Heiligen Schrift ist zu entnehmen, dass in Gottes unmittelbarer Gegenwart kein Mensch am Leben bliebe. Gott wird als verzehrendes Feuer beschrieben. „Wer mich sieht muss sterben“, sagt Gott von sich. Der Mensch müsste vergehen wie Butter an der Sonne. Jesus Christus ist gewissermaßen die für uns „bekömmliche Form“ von Gott. Und durch Christus können wir vor Gott bestehen.

Es wäre manchmal gut, sich der Heiligkeit und Majestät Gottes bewusst zu werden und zu sehen, wer ER ist und wer wir sind! Er ist der HERR! Gebete, die mit „Gott“ oder „Guter Gott“ anfangen, würden sich dann von selbst verbieten.

Und so zeigt das Kreuz Christi den furchtbaren Gerichtsernst Gottes und dass ER der Sünde unversöhnlich gegenübersteht aber den Sünder liebt. Seine Liebe und Barmherzigkeit zeigt sich gerade darin, dass er die Strafe für die Sünde in Gestalt seines Sohnes auf sich selbst genommen hat, damit wir frei ausgehen.

Das wird im Neuen Testament ganz klar und eindeutig bezeugt. Ebenso auch, dass der Zorn Gottes über dem bleibt, der dieses Heilsangebot in Jesus Christus nicht annimmt, in dem er die zur Versöhnung ausgestreckte Hand Gottes, ausschlägt. Das Neue Testament spricht deshalb auch vom „Zweiten“ oder „ewigen Tod“, in Gestalt der ewigen Verdammnis, was auch als Hölle bezeichnet wird.

Gott möchte in seiner Liebe, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gott lädt ein, zwingt dabei niemanden, aber er wartet nicht ewig und so kann es auch ein schreckliches „zu spät“ geben. Deshalb wird es in Himmel und Hölle einmal nur „Freiwillige“ geben.

Wer sich einladen lässt, der lebt forthin aus der Vergebung und wird in Gnaden angenommen. Der Geist Gottes wirkt am und im Glaubenden, wandelt diesen um und führt von Erkenntnis zu Erkenntnis, die im ewigen Leben mündet, das bereits hier beginnt, wenn wir zu Gott umkehren und Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland annehmen.

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man immer wieder auf das, was hier beschrieben ist, stoßen, das sich wie rote Fäden durch die gesamte Bibel zieht. Jetzt ist es vielleicht auch möglich die Frage, „Gott ja, aber zu was Jesus Christus?“ zu beantworten.

Und welche Entscheidung haben wir getroffen? Eine Frage, an der sich alles entscheidet. Allerdings ist die Botschaft vom Kreuz dem natürlichen Menschen eine Torheit. Jesus Christus ist so der "Stein des Anstoßes" und "der Stein, den die Bauleute verworfen haben", wie es die Schrift bezeugt. Sein Absolutheitsanspruch ist und bleibt ein Ärgernis. Deshalb wird immer wieder versucht diese Botschaft abzumildern oder passend hinzubiegen und wer sie unverfälscht vertritt, läuft Gefahr angefeindet zu werden.

Der natürliche, gottferne, Mensch will vom Evangelium nichts wissen und der Widersacher Gottes hat größtes Interesse daran, dass es so bleibt. Deshalb sind diejenigen, die erkannt haben, um was es wirklich geht, aufgerufen die Botschaft des Evangeliums entschieden, unverkürzt und unverwässert zu bezeugen.

Gott schenke dazu seinen Heiligen Geist und gebe Kraft und Mut!


Jörgen Bauer


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