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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.08.2017

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Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe.

Epheser 1,14

Gott kennt deine Sehnsucht, dein Verlangen,
sieht deine Aengste und auch dein Bangen.
Er hat - bevor er die Schöpfung gemacht,
in Liebe fürsorglich an dich gedacht.

Frage: Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Vorschlag: Waren wir denn so gut, dass Gott uns erwählt hat? Nein, im Paradies wurden die ersten zwei Menschen, Adam und Eva Gott ungehorsam. Seitdem ist die Sünde zu allen Menschen durchgedrungen. Wir werden schon als Sünder geboren. Die Bibel sagt, dass das Herz des Menschen böse ist von Jugend auf. Es brauchte Jesus Christus, den Sohn Gottes, der uns mit seinem stellvertretenden Opfer am Kreuz auf Golgatha einen Weg aus der Gebundenheit der Sünde in die Freiheit der Kinder Gottes bahnte. Jeder, der sich in Reue und Busse zu Jesus kehrt, an ihn glaubt und ihm mit all seinen Kräften dient, der ist vom Fluch der Sünde befreit und damit vor Gott: Untadelig!

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Homokratie

(07.08.2009)




„Auf dem Weg ins Zentrum der Gesellschaft“. Unter diesem Tenor war dieser Tage ein größerer Beitrag in unserer Tageszeitung zu lesen.

Vorgestellt wurde unter anderem der frühere Bundesanwalt(!) Manfred Bruns, der „kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte“.

Wie zu lesen war, waren seine drei Kinder und vier Enkel genauso mit dabei, wie seine Ehefrau, mit der er seit 40 Jahren verheiratet ist. Sie saß links neben ihm am Festtagstisch. Rechts saß sein Lebensgefährte, mit dem er zusammen lebt.

Nach Bruns Aussagen leben alle in großer Harmonie miteinander.

Bruns ist Sprecher des Lesben und Schwulenverbandes. Für seine Verdienste um die Sexualreform und sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet – so 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Ich möchte das nicht näher kommentieren.

Im dem Zeitungsbericht wird beklagt, dass es „immer noch“ Homophobie gäbe. Homophobie sei wieder gesellschaftsfähig und viele gäben sich nur nach außer tolerant, hätten aber nach wie vor „Vorurteile“.

Dagegen müsse etwas getan werden.

Sehr aufschlussreich ist deshalb die Bundestagsdrucksache 16/13394, vom 17.06.2009, die man im Internet aufrufen und auch ausdrucken kann. Wen das interessiert kann hier nachlesen.

Tätig wurden die Grünen unter Führung des bekannten Homosexuellen Volker Beck. Die Drucksache steht unter der Überschrift,

„Für einen Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie“.

In aller Kürze geht es hier um die Forderung, dass der Bundestag feststellt, dass Homophobie keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft hat, weil Feindseligkeiten gegen Menschen die sexuell anders geprägt sind, deren Anspruch auf freie Entfaltung der Persönlichkeit empfindlich einschränkt.

Unter anderem wird beantragt, dass öffentlichkeitswirksam Diskriminierungen entgegengewirkt wird.

So sollen die Lehrpläne der Schulen um die Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen erweitert werden. Das auch in Schulungen für Einwanderer

Therapien zur „Heilung Homosexueller“ sollen keine öffentliche Unterstützung erhalten.

Die Schwulen und Lesben sollen in allen Punkten gleichgestellt werden und kraftvoll allem entgegenwirkt werden, was Schwule irgendwie beeinträchtigen oder stören könnte.

Es geht um insgesamt 16 Punkte. Bei denen es um eine totale Aufwertung und Gleichstellung von Homosexuellen und Lesben geht. Ein Ziel ist, die so genannten „Lebenspartnerschaften“ vollständig mit der Ehe gleichzustellen.

Nachdem Schwule bei uns recht unangefochten leben, kann der Wunsch, der hinter dieser Initiative steht, eigentlich nur die totale Umprogrammierung der Gesellschaft im Sinne der Homoideologie sein.

Homosexualität und andere Abweichungen von der Norm des sexuell natürlich empfindenden Menschen sollen durch gezielte Propaganda, Schulung, Aufklärung und Information auf allen Ebenen als so selbstverständlich und normal hingestellt werden, dass dies von allen als völlig alltäglich und als überhaupt nicht mehr sonderlich erwähnenswert, empfunden wird.

Auch die Begründung für den Antrag der Grünen ist sehr umfangreich. Im Tenor geht es hier um Gewalt gegen Homosexuelle und mangelnde Akzeptanz homosexueller Lebensweisen, was geändert werden muss.

Wie die Geschichte allerdings gezeigt hat, müssen Ideologien ganz zwangsläufig immer an der Wirklichkeit scheitern. Einfach deshalb, weil sich die Natur des Menschen nicht ändern lässt. Daran scheiterten die Rassenideologie und der „real existierende Sozialismus“.

Es ist nun einmal so, dass mindestens 95% der Menschheit heterosexuell empfindet. Der Heterosexuelle wird Homosexualität und Lesbentum, aus seinem natürlichen Empfinden heraus, deshalb immer als abnorm wahrnehmen.

Daran können alle Propaganda, alle Schulung und aller Druck nichts ändern. Das einzige was passieren kann ist, dass es so geht, wie im „Sozialismus“: Hier glaubte eine kleine Gruppe von eingefleischten Ideologen, welche die totale Macht im Staat hatte, an den Sieg des Sozialismus. Der Mehrheit war klar, dass das Quatsch ist. Da die Ideologen aber die Macht hatten, passte man sich an und hielt den Mund.

Mehr können die Homoideologen auch nicht zustande bringen.

Was ist nun das Gefährliche an Ideologien und hier insbesondere an der Homoideologie?

Weil Ideologien immer an der Wirklichkeit scheitern müssen, was von den verblendeten Ideologen nicht erkannt und eingesehen wird, besteht die Neigung mit Gewalt nachzuhelfen um die „Uneinsichtigen“ zur Räson zu bringen, wobei dem „Uneinsichtigen“ Vorsatz und Böswilligkeit unterstellt wird, da er ja die „Wahrheit“ – hier die Ideologie – erkennen müsste, wenn er das nur wirklich wollte.

Und so zerstören Ideologien das Glück der Menschen, weil diesen etwas aufgezwungen wird, was nicht deren Empfinden entspricht. Und Ideologien zerstören letztlich die Gesellschaft, weil man sich nicht an der Wirklichkeit sondern an Lügengespinsten ausrichtet.

Die Homoideologie, mit ihrem Ansinnen die Homopartnerschaft mit der Ehe gleichzustellen, unterminiert Ehe und Familie als Keimzelle des Staates, in dem sie diese durch Relativierung abwertet. Langfristig ist das ein Selbstzerstörungsprogramm.

Das Selbstverständnis der Homoideologen könnte sogar soweit gehen, Homosexuelle und Lesben als besonders begabt und liebenswert darzustellen. Es gab schon entsprechende Ansätze.

Nachdem keine Lehre zu dumm ist, als dass sie nicht geglaubt würde, könnte man ohne weiteres eine Lehre installieren, wonach es, „zum Wohle der Menschheit“, immer einen Prozentsatz besonders begabter und „begnadeter“ Menschen, hier in Gestalt der Homosexuellen, für Führungsaufgaben gibt.

Und ganz sicher könnte man das auch „wissenschaftlich“ belegen. Wer will kann sich ja mal eine entsprechende Theorie ausdenken, was mit etwas Phantasie durchaus möglich ist.

Einen Vorgeschmack, was Herrschaft einer Ideologie bedeutet, die am Ende immer in Totalitarismus ausartet, bietet der Begriff "Homophobie“, der, bei Licht besehen, eine Frechheit und Unverschämtheit ist.

„Homophob“, also „irgendwie krank“, ist derjenige der gesund ist, also derjenige, der meint, dass Homosexualität nicht das Normale ist.

Hier werden die Dinge, so wie man es von Diktaturen kennt, total auf den Kopf gestellt. Im „real existierenden Sozialismus“ konnte man ohne weiteres in einer Nervenheilanstalt landen, wenn man gegen den Sozialismus eingestellt war, „weil jedem normalen Menschen klar sein musste, dass der Sozialismus das einzig Wahre und Richtige ist“. Wer das nicht so sah konnte deshalb nur krank sein.

Was Homoverbände sicher mit Recht beanstanden ist, wenn es gegen Andersartige, so wie behauptet, gewalttätige Übergriffe gäbe. Aber gibt es diese? Ich habe davon noch nie etwas gehört. Es wäre sicher auch nicht in Ordnung wenn Andersartige auf üble Weise beschimpft oder verspottet würden.

Den Homoverbänden geht es aber um viel mehr, was vordergründig mit angeblicher Gewalt und Diskriminierung, gegen die es vorzugehen gilt, kaschiert wird.

Was es nicht noch einmal geben darf, ist die „schweigende Mehrheit“, die aus Angst angepasst schweigt und nur hinter vorgehaltener Hand sagt, wie sie wirklich denkt.

Und hier können wir uns die Piusbrüder tatsächlich zum Vorbild nehmen, die sich gegen die Schwulenparade am Christopher Street Day in Stuttgart geäußert haben und hier, völlig zu Recht, von Sodom und Gomorrah sprachen.

Die Anzeige des Schwulenverbandes wegen angeblicher „Volksverhetzung“ wurde von der Staatsanwaltschaft im Übrigen nicht angenommen, weil diese zu dem Schluss kam, dass die Aussage der Piusbrüder durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist.

Soweit sind wir also noch nicht, dass man nichts mehr sagen dürfte!

Was sagt uns das Wort Gottes dazu?

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).
Matthäus 19,19

Das ist das königliche Gebot, das sich in dieser Form durch die ganze Bibel zieht und das bereits im Alten Testament. Das ist also nichts, was erst durch Jesus hinzugekommen wäre. Was über die Nächstenliebe gesagt ist, gilt auch für uns, gegenüber Andersartigen.

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
Matthäus 7,1

Und was über das Richten und Verurteilen anderer gesagt wird, gilt auch hier im vollen Umfang.

Allerdings hat das Ganze auch noch eine andere Seite:

Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben! und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, - so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.

Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.

Hesekiel 3, Verse 17 und 18

Auch wenn Gott dieses speziell dem Propheten Hesekiel sagt und man darüber diskutieren kann, inwieweit das 1:1 auf uns übertragbar ist, meine ich doch, dass es hier um eine grundsätzliche Aussage geht, über die man nachdenken sollte.

In eine gleiche Richtung zielt allerdings Matthäus 5, 13 mit einer klaren und eindeutigen Aussage:

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten.

Wenn wir unserer Salzfunktion nicht nachkommen, taugen wir gerade noch dazu, um unter die Leute geworfen und zertreten zu werden. Vielerorts scheint sich das zu bewahrheiten, denkt man an die kraftlose Verkündigung und ihre nicht vorhandene Wirkung.

Und dem schließt sich an:

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apostelgeschichte 5, 29

Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt.
Sprüche 29, 25

Für uns Christen bedeutet dies, dass wir unseren Nächsten nicht verachten oder verurteilen wenn er „anders“ ist, was uns aber nicht daran hindern darf, für die Wahrheit einzutreten.


Jörgen Bauer

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