Zeitgeschehen untersuchen

Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.08.2017

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Wir müssen ein gereinigtes Ohr haben um Gottes reden hören zu können

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Off. 2,7a

Kannst Du Gottes Reden hören,
oder tun da Sünden stören?
Sollte dies der Fall bei Dir sein,
eil zu Jesus, er macht Dich rein!

Frage: Haben wir ein Ohr um das Reden von Gottes Geist zu hören – oder sind unsere Ohren bereits von Sünde (Lauheit, Irrwege, Zeitgeistanpassung usw.) verstopft?

Tipp: Der heutige Vers ist dem ersten von sieben Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinde entnommen. Wie wir noch in den nächsten Tagen sehen werden enthalten alle Sendschreiben Ermahnungen zum Überwinderleben mitsamt speziellen Verheißungen, deren Reihenfolge beachtenswert ist. Auffällig ist aber auch, dass alle Ermahnungen an Menschen mit einem(!) hörenden Ohr gerichtet ist. Interessant ist hier die Aussage Farbiger in Afrika: Mit einem Ohr hören wir was Menschen sagen – aber mit dem anderen Ohr hören wir was Gott wiederum dazu sagt! Lasst uns also alles was uns erzählt wird prüfen und aufmerksam darauf achten was uns Gott zu sagen hat bzw. Gott um Wegweisung und Weisheit bitten!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3521 )

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Papst Benedikt XVI. in Deutschland

(26.10.2011)


Zur Erinnerung: Der Papst war vom 22. bis zum 25. September 2011 in Deutschland, dies als Hinweis für den Fall, dass dies vergessen wurde. Denkbar wäre das, nachdem es jetzt, ganz im Gegensatz zu der Zeit davor, schon wieder erstaunlich ruhig um den Papst geworden ist.

Es soll heute nicht darum gehen, an welchen Orten der Papst in Deutschland war, wen er wann und wo getroffen hat und was er jeweils gesagt hat, das alles ist sehr ausführlich im Internet sicht- und nachlesbar, sondern um das Verhältnis von Gott und Welt und den Erwartungen, die der Papst angeblich nicht erfüllt hat.

Was wurde denn erwartet?

Mit einem Wort „Reformen“! Zu nennen ist hier die Abschaffung des Zölibats, Zulassen von Priesterinnen, Zulassen von Verhütungsmitteln, verbunden mit sexueller Freizügigkeit, Bejahung der Homosexualität, Aufheben der Exkommunizierung von Geschiedenen, öffentliche Entschuldigung bei den Missbrauchsopfern, Fortschritte in der Ökumene, z.B. gemeinsames Abendmahl zwischen Katholiken und Protestanten;

Man könnte diese Erwartungen in einem Satz zusammenfassen:

Anpassen der Kirche an die Welt, verbunden mit einem „Evangelium light“.

Wer sich ein kleines bisschen mit religiösen Grundlagen und Prinzipien befasst, wobei gar nicht auf biblische oder christliche Grundsätze abgehoben werden soll, dem ist klar, dass solche Erwartungen nicht erfüllt werden können, weil es in einer jeden Religion immer um transzendente (überirdische)und damit um absolute, als unveränderlich angesehene letzte Dinge geht.

Eine Glaube macht nur dann Sinn, wenn er von den jeweils Gläubigen als absolut angesehen wird, wobei sich die Frage inwieweit die jeweiligen Glaubensinhalte richtig oder falsch sind, grundsätzlich nicht stellt.

Wer hier etwas anderes meint, vertritt ein immanentes (innerweltliches) Glaubensverständnis, wonach sich die Glaubensinhalte, nebst der religiösen Praxis, an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen zu orientieren und damit dem sich stets wandelnden Weltbild anzupassen haben.

Die Glaubensinhalte stehen, nach dieser Auffassung, damit nie endgültig fest, sondern sind einem evolutionären Wandel unterworfen und müssen deshalb immer wieder neu interpretiert werden.

(Anmerkung: Bezogen auf den christlichen Glauben ist es natürlich richtig das Evangelium immer in die jeweilige Zeit hinein zu verkünden, in dem man verstehbar von Gott spricht. Die Glaubensgrundlagen dürfen dabei aber nicht verändert, sprich angepasst, werden.)

Ein der Welt angepasstes Evangelium, ist vor allem daran erkennbar, dass ein „humanes Christentum“, mit einem „lieben und menschenfreundlichen Gott“, verkündet wird, der allen wohl und niemand wehe tut.

Auch wenn Gott ein Gott der Liebe ist, bei dem die Liebe im Vordergrund steht, darf der heilige und gerechte Gott, welcher der Sünde unversöhnlich gegenübersteht, nicht auf diese Weise verniedlicht und zu einem „Softiegott“ gemacht werden, wie es besonders in der Evangelischen Kirche geschieht.

Dieses falsche Gottesbild führt dazu, dass vom „Bodenpersonal“, in Gestalt der kirchlichen Amtsträger und Mitarbeiter erwartet wird, dieses „menschenfreundliche Gottesbild, gemäß der Prämisse, „alles was Spaß und Freude macht, kommt von Gott“, in die Praxis umzusetzen.

Das aber ist von der katholischen Kirche nicht zu erwarten. Deshalb konnte der Papst die in ihn gesetzten Erwartungen unter gar keinen Umständen erfüllen. Der Papst darf nicht danach fragen, was den Menschen gefällt und was diese gerne hören wollen, sondern was Gott gefällt, und zwischen beidem besteht ein fundamentaler Unterschied.

Wer das völlig realistisch gesehen hat, waren die Gruppierungen, die gegen den Papstbesuch polemisiert und protestiert haben. Denn denen war von vornherein klar, dass sich nichts ändern wird. Auch wenn für die Protestanten der Papst nicht der Stellvertreter Christi auf Erden ist, habe ich mich doch manchmal gefragt, ob mit den Protesten gegen den Papst letztlich das Christentum und damit Jesus Christus selbst gemeint war.

Als nächstes kommt hinzu, dass zwischen Protestantismus und Katholizismus nochmals ganz erhebliche fundamentale Unterschiede bestehen, wobei aus protestantischer Sicht, vieles unbiblisch ist und damit nicht bejaht werden kann.

Deshalb war, wenn auch nicht so öffentlichkeitswirksam, verhaltener Protest aus dem bibeltreuen christlichen Lager zu hören. Dabei wurden die Päpste unter anderem, als „Führer einer heidnischen, antichristlichen Religion, die mit dem biblischen Christusglauben nichts zu tun hat“, bezeichnet.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, kommt man, wenn man sich mit den Dogmen der katholischen Kirche befasst, tatsächlich zu dem Schluss, es hier mit den Lehren einer Sekte zu tun zu haben, in der heidnische Elemente eine große Rolle spielen.

Tatsache ist auch, dass die katholische Kirche in früheren Jahrhunderten, bekennende Christen, die sich am Wort der Bibel orientierten, auf das Brutalste verfolgte. Von den damaligen mafiösen Strukturen der katholischen Kirche erst gar nicht zu reden.

Die andere Seite ist aber die, dass nach meiner Erfahrung, die Predigten mancher katholischer Geistlicher evangelischer sind, als das, was man in der evangelischen Kirche hört und dass die katholische Kirche derzeit die einzige Kirche ist, die christliche Grundwerte hochhält.

Hinzu kommt, dass es in allen Konfessionen und Denominationen bekennende und biblisch orientierte Christen gibt. Und nur Gott kann darüber richten, wer wirklich wiedergeboren ist.

Der Vollständigkeit halber darf nicht verschwiegen werden, dass auch die Protestanten nicht zimperlich waren, wenn es um die Verfolgung von Abweichlern und nicht „linientreuen Kirchgängern“ ging, und man muss leider bekennen, dass die berüchtigte Gehirnwäsche eine protestantische Erfindung ist.

Das Wort Gottes ruft nirgendwo zur Verfolgung Andersdenkender auf, wobei zusätzlich zu beachten ist, dass unser Wissen und Erkennen, auch unser christliches und theologisches, Stückwerk ist und wir nie beurteilen können, wie andere das, was sie erfüllt und ihnen Kraft gibt, erleben und verinnerlichen. Deswegen ist Zurückhaltung hinsichtlich Beurteilungen und Verurteilungen geboten.

Auch sollte dem Geist Gottes Raum gegeben werden, der Menschen verändert und zur Erkenntnis der Wahrheit führt. Deshalb sollte auf das gesehen werden, was Gott aus den gegenwärtigen Zuständen noch alles machen kann. Die Fragen müssten deshalb sein: „Wo bleibt euer Glaube? Traut ihr Gott so wenig zu? Seid ihr beharrlich im Gebet?

Deshalb soll hier nicht das Trennende in den Vordergrund gestellt, sondern nur darauf abgehoben werden, dass der Papst ebenso an sein Gewissen gebunden ist, wobei das ebenso gefallene Gewissen des gefallenen Menschen nicht unbedingt Gottes Stimme ist, sondern auch die Folge einer anerzogenen Prägung sein kann.

So hat das Zölibat keine biblische Grundlage. Allerdings ist es jedem freigestellt, ob er heiraten möchte oder ob er sich dazu berufen sieht, darauf zu verzichten, um ganz für Gott frei zu sein.

Auch wenn es in Mode ist, ständig von der Gleichberechtigung (oder sollte man besser „Vermännlichung der Frau“ sagen?) die Rede ist, ist weiblicher Verkündigungsdienst – so sehr man damit auch dem Zeitgeist entgegen käme – unbiblisch. Die Frage ist auch hier nicht die, wie wir es gerne hätten dass die Dinge sind, sondern wie es biblisch ist.

Auch das Priesteramt ist unbiblisch, denn nachdem wir in Jesus Christus einen himmlischen Hohepriester haben, bedarf es keiner menschlichen Priester mehr.

Die Sexualität dient nicht ausschließlich der Fortpflanzung, sondern hat auch eine soziale, Gemeinschaft stiftende Funktion. Ob die Pille wirklich ein Segen ist, sei dahingestellt. In jedem Fall stellt sie einen schweren Eingriff in die weibliche Physiologie dar und die ausgeschiedenen Hormone sammeln sich im Wasser und gelangen damit in die Nahrungskette, was nachweislich nicht ohne Folgen bleibt.

Nachdem es hierzulande viele Bedenkensträger gibt, die bei jedem Mikrogramm (Millionstel Gramm) eines Fremdstoffes, die irgendwo auftaucht, sofort das Schlimmste befürchten, muss man sich wundern, dass sich noch niemand dieses Themas angenommen und die Befürchtung geäußert hat, dass sich dies auf Männer nachteilig auswirken könnte.

Homosexualität ist eindeutig wider die Natur und die göttliche Schöpfungsordnung. Hier kann es nie Abstriche geben.

Nach den Worten Jesu ist die Ehe in jedem Fall unauflöslich und eine neuerliche Heirat nach einer Scheidung damit Ehebruch. In der katholischen Kirche ist die Ehe zudem ein Sakrament, wofür es allerdings keine biblische Grundlage gibt. Wenn das aber so gesehen wird, ist eine Scheidung mit anschließender Wiederverheiratung in jedem Fall ein Sakrileg, mit der Folge der Exkommunizierung.

Es gibt nach wie vor den biblisch begründeten Begriff der Kirchenzucht, auch wenn man sich nicht mehr traut, dieses Wort zu verwenden. Danach kann die Kirche keine Gemeinschaft mit Menschen haben, die durch ihr Tun den Glauben und die Gemeinde zersetzten und damit andere zum Abfall verführen.

Die Sache mit den Missbrauchsopfern wurde ausgiebig und dazu ziemlich einseitig vermarktet. Hätte sich der Papst, Selbstkritik übend und medial wirksam, im Büßergewand, öffentlich vorführen lassen sollen? Der Papst hat die Dinge weder verharmlost noch klein geredet, sondern gezeigt, dass ihn das sehr berührt und beschäftigt. Das musste genügen.

Die erheblichen dogmatischen Unterschiede zwischen Protestantismus und Katholizismus, lassen sich, da es jeweils um als absolut angesehene Glaubensinhalte geht, nicht per Federstrich aus der Welt schaffen, sondern nur durch solide theologische Arbeit, unter der Leitung des Heiligen Geistes und in der Verantwortung vor Gott, bereinigen.

Das gilt auch für das Abendmahlsverständnis, das zwischen beiden Konfessionen völlig unterschiedlich ist und selbst im protestantischen Bereich zu Kirchenspaltungen (Lutheraner und Reformierte) geführt hat.

Ein gemeinsames Abendmahl zwischen Katholiken und Evangelischen, ist, sofern man dieses als ein vom Herrn gestiftetes Sakrament wirklich ernst nimmt, bei dem Christus selbst gegenwärtig ist und nicht als eine Verbrüderung unter Menschen ansieht, bis auf weiteres ausgeschlossen.

Der Papst hat klugerweise die Themen, die zu nutzlosem Streit und Diskussionen geführt hätten, gemieden und sich stattdessen auf grundsätzliche und allgemeingültige Aussagen beschränkt, die für alle Hörer nachdenkenswert sind.

Dabei ging es um den christlichen Glauben, die Besinnung auf Gott und auf das was letztlich wirklich zählt. Das sind Dinge wie die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, die Würde des Menschen, die Freiheit und Verantwortung des Menschen vor Gott, das einseitige wissenschaftliche Weltbild, um Recht und Gerechtigkeit und was so mehr in diese Richtung geht.

Der Papst hat zwar keine evangelistischen und missionarischen Predigten gehalten; am Anfang des Glaubens stehen aber oftmals solche Dinge, wie sie der Papst thematisiert hat, und wenn man sich mit diesen Dingen, im Lichte des Wortes Gottes, befassen würde, wäre schon sehr viel gewonnen.

Dabei lohnte es sich, besonders über die folgende Aussage Papstes nachzudenken:

„Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen!!“

Es ist aber zu befürchten, dass die päpstlichen Worte wieder ebenso schnell vergessen werden, wie der Papstbesuch, von dem schon keiner mehr spricht.


Was kann aus der Sicht des Wortes Gottes dazu angemerkt werden?


Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Römer 12, 2

Der Christ wird hier aufgefordert, sich von der Welt abzusondern. Absondern bedeutet nicht, sich in einer Art von Weltflucht aus der Welt zu verabschieden, sondern, für andere erkennbar, einen anderen Lebensstil zu pflegen, in dem man sich beispielsweise nicht dem jeweiligen Zeitgeist anpasst.

Es muss anderen auffallen, dass Christen „anders sind“. Das hat, von Anfang an, anziehend gewirkt aber auch zu entschiedener Ablehnung geführt. Das ist die Spannung in welcher der Christ lebt. Das „Anderssein“ ist die Folge einer Neuausrichtung an zeitlos gültigen Werten, wodurch sich der Christ an einem anderes Wertesystem orientiert, was zu einer Verhaltensänderung führt.

Beispiele dafür sind Christen, die ihr Vermögen, Fähigkeiten und Talente für die Reichsgottesarbeit und zum Wohle ihrer Mitmenschen eingesetzt haben oder einsetzen, obwohl sie dies alles auch zur Mehrung ihres persönlichen Reichtums hätten verwenden können. Durch ihr Verhalten wurden sie aber nicht ärmer, sondern auf andere Weise reich beschenkt, hatten ihr Auskommen, wurden zu Vorbildern und führten andere zum Glauben.


Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.
Jakobus 4, 4

Dieser Vers macht es nochmals besonders deutlich, dass wir nicht zwei Herren dienen können. Entweder folgen wir den Forderungen der Gott abgewandten Welt, die unter der Herrschaft des Widersachers Gottes steht oder wir orientieren uns am Wort Gottes und an Gottes Geboten.

In der Praxis ist das die Frage, ob wir uns anpassen und bei allem mitmachen, von dem wir wissen, dass dies Gott nicht gefallen kann oder ob wir imstande sind, „nein“ zu sagen und Dinge abzulehnen, die wir mit unserem Glauben nicht vereinbaren können.

Letzteres kann kurzfristig Nachteile bringen, langfristig werden wir dadurch zu gesegneten Leuten, die nichts entbehren müssen.


Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht.
1. Korinther 11, Verse 29 bis 29

Hier geht es um das von Jesus Christus selbst eingesetzte Abendmahl. Wir werden davor gewarnt, unwürdig am Abendmahl teilzunehmen. In der Erklärung dazu heißt es, dass „unwürdiges Verhalten“ darin besteht, dass die Heilstat Christi durch liebloses Verhalten missachtet wird.

Vor dem Abendmahl kommt es zum Sündenbekenntnis und zur Bitte um Vergebung. Nach dem Zuspruch der Vergebung kommt es zur Einladung an den Tisch des Herrn und damit zum eigentlichen Abendmahl. (Das katholische Abendmahlsverständnis, bei dem, durch die Wandlung, jedesmal das Opfer Christi dargestellt wird, weicht hier vom evangelischen ab.) Vor dem Abendmahl sollten die Christen ihre Streitigkeiten, die sich vielleicht untereinander haben, bereinigen und sich gegenseitig vergeben.

Wer im Zustand der Sünde lebt und beharrlich darin verbleibt, kann an sich nicht am Abendmahl teilnehmen. Wer nach einer Ehescheidung neuerlich heiratet, befindet sich, nicht nur nach katholischer Auffassung, in einem solchen Zustand.

Hier soll aber kein wiederverheirateter Geschiedener und keine wiederverheiratete Geschiedene als besonders sündig hingestellt werden, sondern nur darauf hingewiesen werden, dass Jesus Christus die, von vielen als ärgerlich empfundene Aussage vom Ehebruch gemacht hat, die wir deshalb aber nicht ignorieren dürfen.

Betroffene müssen im Gebet die Dinge vor Gott hinlegen und sich zeigen lassen, was zu tun oder zu lassen ist, wobei auch auf die Möglichkeit der Vergebung hingewiesen werden soll.

Wenn man die hier aufgeführten biblischen Grundsätze berücksichtigt, wird klar, warum der Papst „enttäuschen“ musste.


Jörgen Bauer

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