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Christliche Impulse
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Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.08.2017

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Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe.

Epheser 1,14

Gott kennt deine Sehnsucht, dein Verlangen,
sieht deine Aengste und auch dein Bangen.
Er hat - bevor er die Schöpfung gemacht,
in Liebe fürsorglich an dich gedacht.

Frage: Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Vorschlag: Waren wir denn so gut, dass Gott uns erwählt hat? Nein, im Paradies wurden die ersten zwei Menschen, Adam und Eva Gott ungehorsam. Seitdem ist die Sünde zu allen Menschen durchgedrungen. Wir werden schon als Sünder geboren. Die Bibel sagt, dass das Herz des Menschen böse ist von Jugend auf. Es brauchte Jesus Christus, den Sohn Gottes, der uns mit seinem stellvertretenden Opfer am Kreuz auf Golgatha einen Weg aus der Gebundenheit der Sünde in die Freiheit der Kinder Gottes bahnte. Jeder, der sich in Reue und Busse zu Jesus kehrt, an ihn glaubt und ihm mit all seinen Kräften dient, der ist vom Fluch der Sünde befreit und damit vor Gott: Untadelig!

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Muezzin Rufe

(20.07.2011)


Nachfolgende Meldung wurde kürzlich vom Christlichen Informationszentrum MEDRUM verbreitet:

HAMBURG. Die designierte Bischöfin der Nordelbischen Kirche, Kirsten Fehrs, hat sich grundsätzlich für Muezzin-Rufe in deutschen Städten ausgesprochen. Wenn es eine Moschee ist, die kooperierend, demokratisch, integrierend und anti-islamisch ist: ja“ sagte sie dem Hamburger Abendblatt.

„Generell bin ich der Ansicht, dass die Religionen sich gegeneitig dabei unterstützen müssen, ihren eigenen fundamentalistischen Tendenzen entgegenzutreten“, verdeutlichte die Bischöfin für den Sprengel Hamburg und Lübeck. Fehrs Vorgängerin, Maria Jeppsen, hatte sich Ende 2009 im Streit um den geplanten Muezzin-Ruf von der Centrum-Moschee in der Hamburger Innenstadt ebenfalls zustimmend zum öffentlichen Gebetsruf geäußert!

Was ist von einer solchen Meldung zu halten? „Outen“ sich die Repräsentanten der evangelischen Kirche damit als „islamfreundlich“ und „Förderer des Islams“, die damit an dem Ast sägen, auf dem sie selbst sitzen?

Ich meine, dass das viel zu kurz greift. Das Problem liegt noch viel tiefer!

Nach dem Eindruck, den man angesichts diverser amtskirchlicher Verlautbarungen haben muss, geht es der Amtskirche nicht in erster Linie darum, den Islam zu fördern, sondern zu allen Entwicklungen in der Welt Stellung zu nehmen und eine Meinung zu äußern, mit der man sich als „tolerant“, „weltoffen“, „fortschrittlich“, „menschenfreundlich“ usw. darstellen kann. Man glaubt, damit seinen christlichen Glauben zu bezeugen, was sich positiv auf das Ansehen der Kirche auswirkt.

Diese Selbstdarstellung lässt sich dann auch sehr gut mit christlichen Tugenden wie Liebe, Sanftmut, Geduld, Barmherzigkeit und was es da mehr gibt, verknüpfen und passende Bibelsprüche, mit denen sich das untermauern lässt, lassen sich zuhauf finden.

Im Kontrast hierzu die katholische Seite:

In einem Leitartikel in unserer Tageszeitung, unter der Überschrift „Woelki und die Schwulen“, stellte der Kommentator die rhetorische Frage, ob der neue Berliner Erzbischof, Dr. Rainer Maria Woelki, wegen seiner konservativen Haltung – die katholische Kirche steht der Homosexualität ablehnend gegenüber und ist nach Ansicht des Verfassers deshalb „wirklichkeitsfremd“ und „lebensfeindlich“ – der richtige Mann für das Amt des Berliner Erzbischofs ist.

„Ist Berlin über Nacht katholisch geworden?“, war hingegen die Überschrift zu einem Kommentar, der sich mit der Berichterstattung über den neuen katholischen Erzbischof befasste. Und es wurde gefragt „Gibt es keinen evangelischen Bischof in der Hauptstadt mehr?“

Gefragt wurde dies deshalb weil über 70 Journalisten und sechs Kamerateams den neuen katholischen Oberhirten belagerten und befragten. „Davon könnten Evangelische Bischöfe nur träumen“, hieß es dazu.

Und erstaunlicherweise ist das Echo in der Presse, vom Boulevardblatt bis linksaußen, trotz der „wirklichkeitsfremden“ und „menschenfeindlichen“ Haltung, von welcher der neue Erzbischof keinen Fußbreit abwich, weithin positiv.

Das wird darauf zurückgeführt, dass die katholische Kirche, im Gegensatz zur Evangelischen, nicht ständig das wiederholt, was den Leuten durch Politik und Medien ohnehin vermittelt wird. (Berichtet wurde darüber in ideaSpektrum vom 13.07.2011.)

Auch wenn Muezzin-Rufe in keinem Zusammenhang mit der Berufung des Erzbischofs Woelki stehen, wird dabei doch eines deutlich:

Aufmerksamkeit und Respekt bekommt nur, wer Profil zeigt. Und das zeigt die katholische Kirche, indem sie sich dem Zeitgeist entgegenstellt, während die evangelische Kirche das genaue Gegenteil tut und dadurch nichtssagend und langweilig wird.

Denn Kirche macht nur dann Sinn, wenn sie Alternativen aufzeigt, die dem Mainstream entgegengerichtet sind und davon auch dann nicht abweicht, wenn sie deshalb als „menschenfeindlich“, „wirklichkeitsfremd“ usw. bezeichnet wird.

Und von daher ist die katholische Kirche derzeit die einzige ernstzunehmende moralische Instanz, auch wenn man sonst protestantisch orientiert ist.

Um auf das Statement der designierten Bischöfin Kirsten Fehrs zurückzukommen:

Eine Moschee, die kooperierend, demokratisch, integrierend und antiislamisch ist, dürfte etwa genau so häufig sein, wie ein Müsli fressender Wolf, und mit dem Muezzin-Ruf:

„Allah ist der Größte. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Muhammed der Gesandte Allahs ist. Kommt her zum Gebet! Kommt her zum Erfolg! Allah ist der Größte! Es gibt keinen Gott außer Allah!,

wobei einzelne Sätze mehrfach hintereinander gerufen werden, wird die Herrschaft Allahs proklamiert, was als Affront gegen die Christen verstanden werden muss, die im Koran als „Lebensunwürdige“ auf das Übelste verflucht werden.

Damit ist der Muezzin-Ruf das genaue Gegenteil von dem, was die Bischöfin als Voraussetzung für eben diesen Muezzin-Ruf nennt.

Auch die Aussage, „dass die Religionen sich gegenseitig dabei unterstützen müssen, ihren eigenen fundamentalistischen Tendenzen entgegenzutreten“, zeugt von einem sonderbaren Wirklichkeitsverständnis.

Dieses liegt allerdings auf der Linie dessen, was seitens des Rates der EKD vertreten wird. Danach kann keine Religion einen Absolutheitsanspruch erheben, weshalb Jesus Christus, entgegen dem Zeugnis der Bibel, nicht länger als der einzige Weg zu Gott verkündet werden kann.

Die Ansicht der EKD ist schon deshalb unsinnig, weil eine Religion nur dann Sinn macht, wenn ihre jeweiligen Anhänger diese für die einzig Richtige halten. Von daher hat jeder Gläubige das Recht, seine jeweilige Religion als „allein selig machend“ anzusehen. Das Problem besteht darin, dieses Recht dann auch den Angehörigen anderer Religionen zuzubilligen.

Fundamentalismus haben wir dort, wo das nicht geschieht. Und wenn man aus den Nachrichten hört, wie Christen in islamischen Ländern zugesetzt wird und wie Muslime schon bei geringen Anlässen förmlich „durchknallen“, ist die Frage, wo „fundamentalistischen Tendenzen“ entgegenzutreten ist, schnell beantwortet, zumal, nach muslimischer Lehre, auf Erden erst dann paradiesische Zustände anbrechen, wenn alle Menschen entweder zum Islam „bekehrt“, bzw. die „Uneinsichtigen“ umgebracht wurden.

Ein Anwalt, der die Interessen der gegnerischen Partei vertritt, begeht „Parteienverrat“, was strafbar ist und den Anwalt seinen Job kostet. Das könnte allenfalls dann anders sein, wenn es um einen „Anwalt“ geht, der das nur noch dem Namen nach ist und der sich deshalb selbst nicht mehr ernst nimmt und auch von anderen nicht mehr ernst genommen wird.

Womit hinsichtlich der „Kirche“ eigentlich alles gesagt ist.


Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen?


Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Johannes 6, 35

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8, 12

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10, 9

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
Johannes 11, 25

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Johannes 14, 6

Das sind ganz klare und eindeutige Aussagen.

Wenn der Rat der EKD hiervon trotzdem abweicht und eine gegenteilige Haltung vertritt, gewinnt folgender Vers an Bedeutung:

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
Johannes 10, Verse 11-13

Die Mietlinge, das sind die, welche nicht für die Sache des Herrn Jesus einstehen, sondern die Wölfe gewähren lassen. Der Mietling lässt die Wölfe nicht aus Bosheit zu den Schafen, weil er diese vorsätzlich vernichten will, sondern weil er Angst vor dem Wolf hat.

Auch die EKD will die Christen nicht vernichten. Aber sie hat Angst als „weltfremd“ und „intolerant“ dazustehen, wenn sie den Wolf abwehrt. Und da möchte man den Menschen mehr als Gott gefallen und es dabei „allen recht machen“:

Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.
Jakobus 4, 4

Und noch etwas anderes spielt mit hinein:

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
2. Timotheus 4, Verse 3 und 4

Seit jeder wurde das Evangelium von Theologen verbogen, uminterpretiert und passend gemacht, wodurch die Wahrheit vernebelt auf der Strecke blieb. Und es waren und sind viele, denen ein, den persönlichen Wünschen und Vorstellungen angepasstes und damit bequemes Evangelium mehr als recht ist.

Das war noch nie anders.

Wir können Gott aber nur gefallen, wenn wir beständig in der Lehre der Bibel und der Apostel bleiben, auch dann wenn es unbequem ist.

Jeder, dem es ernst mit dem Evangelium ist, soll deshalb ermutigt werden, durch Gebet und damit unter Leitung des Heiligen Geistes, die Wahrheit zu erforschen und entschieden zu bezeugen.


Jörgen Bauer

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